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Das FSJ nimmt langsam wieder Fahrt auf

 

Nach den vielen Wochen des Lockdowns - nimmt das FSJ bei der SG wieder etwas Fahrt auf. So stand in den letzten drei Wochen der C-Lizenz Aufbaulehrgang, die Kindernotbetreuung in der Schule und eine Seminarwoche des Landesportverband auf dem Plan.

 

Der erste Schwung kam mit dem C-Lizenz Aufbaulehrgang des BHV wieder rein. In dem einwöchigen Lehrgang wurden den Teilnehmern somit alle theoretischen sowie praktischen Inhalte ausschließlich digital näher gebracht. Angesetzt war dieser Lehrgang eigentlich für den November des vergangenen Jahres. Da die Sportschule Schöneck jedoch ihre Tore weiterhin geschlossen halten musste war dieser Weg für den BHV alternativlos.

Auch wenn die Tage von 8 – 18 Uhr ziemlich lang waren versuchten die Referenten den Lehrgang so spannend und informativ wie möglich zu gestalten. Ein praktisches Hilfsmittel waren hierfür regelmäßige Gruppenarbeiten infolgedessen die erlernten Inhalte direkt Anwendung fanden. Mit diesem einfachen Mittel konnte man sich trotz 10 Stunden theoretischen Unterricht die Inhalte selber näher bringen und die Umsetzung und Interpretation mit den Partnern diskutieren.

Somit fiel das Lernen einfacher da man sich sofort mit den Informationen auseinandersetze musste und der Austausch mit den anderen Teilnehmern damit auch gegeben war. Auch wenn der Lehrgang standesgemäß nicht zu vergleichen ist mit einem in der Präsenz, haben alle Teilnehmer versucht das Beste aus der Situation zu machen. Jedoch fehlte gerade der persönliche Austausch mit den Referenten und den Teilnehmern sowie das spielerische Lernen.

 

Weiter ging es nach dem Wochenende dann an der Inselschule. Da wegen des Hygienekonzepts für die Notbetreuung der Kinder mehr Lehrkräfte benötigt wurden, musste die Inselschule einige FSJ’ler von den Partnervereinen rekrutieren. Auch wenn kein Sportunterricht stattfinden konnte war es sehr interessant die Kinder auch außerhalb der Halle, im normalen Schulalltag zu begleiten und zu betreuen.

So waren nochmal die vermeintlich vergessenen  Mathe-, Deutsch- und Englischkenntnisse aus der Grundschulzeit gefragt um den Kindern beim Lernen in der Notbetreuung in den verschiedenen Fächern zu helfen. Mit einem tollen Konzept der Inselschule ist es den Lehrkräften gelungen die Schule und auch damit das Lernen für so viele Kinder wie möglich zugänglich zu machen.

So hatten die Klassenstufen in meist kleinen Gruppen einige Stunden Unterricht ehe die Gruppe zu mir in die Notbetreuung kam. Ausgestattet mit Lernmaterialien galt es für die Kinder Aufgaben zu dem Unterrichtsstoff zu erledigen. Während ich die erste Gruppe in einem separaten Klassenzimmer betreuen durfte, kam zur Lehrerin die nächste Gruppe. Dadurch war für sehr viel mehr Kinder das Lernen möglich.

Auch wenn die SG sonst nur den Sportunterricht sowie die Handball AG unterstützt bzw. leitet war es sehr spannend auch mal mehrere und dabei neue Einblicke zu gewinnen. Das Beste war natürlich, dass wir somit einer unseren Partnerschulen aushelfen konnten und dabei noch mehr Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen konnten. Parallel zu dieser Woche durften wir mit der D-Jugend auch wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen und so konnte ich anschließend von der Schule direkt ins Training auf dem Freiplatz in Eutingen fahren.

 

Letzte Woche war es dann soweit: Das einwöchige Zwischenseminar des Landessportverband fand statt. Eigentlich geplant auf einer Selbstversorger Hütte im Wald, musste auch dieses Seminar aufgrund der geltenden Regeln online abgehalten werden.

Bestens vorbereitet startete der Lehrgang am Montag morgen mit verschiedenen Seminaren. Erwähnenswert dabei: Im Vorfeld konnten alle FSJ’ler abstimmen welche Inhalte die verschieden Seminare haben sollten und welche Referenten eingeladen werden sollten. So waren die Teilnehmern also direkt mit im Boot und konnten die interessantesten Themen heraussuchen. Geprägt war die Woche von einigen Bausteinen zur Persönlichkeitsentwicklung und Reflexion des bisherigen FSJ. Hier wurde auch wieder auf viel Gruppenarbeit geachtet damit die Teilnehmer auch so gut wie möglich in den Austausch kommen. Insgesamt war es eine sehr lockere Atmosphäre und es konnte trotz des weiten Abstandes zu den Kollegen ein ähnliches Gefühl wie beim Einführungsseminar zu beginn des FSJ, welches noch in Präsenz stattfinden konnte, erreicht werden. So waren auch gemeinsame Kocheinheiten und Wochenchallenges wie ein Sockengolf Videowettbewerb auf dem Plan. Gerade hier gab es für die kreativen Ideen keine Grenze.

 

Ich hoffe natürlich das FSJ geht genauso spannend und abwechslungsreich wie in den letzten Wochen weiter und wir dürfen, sobald als möglich, wieder mehr mit den Kindern machen. Da wir mit der E- und D-Jugend seit den letzten Beschlüssen wieder trainieren dürfen, wenn auch vorerst nur draußen, habe ich in den kommenden Wochen auch wieder mehr zu tun und hoffe, dass weitere Steps folgen werden.

 

[MG]

Der Spaß kam an der Inselschule natürlich auch nicht zu kurz

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