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Unser Torhüter-Team

Saison 2019/2020

1. Reihe von links:

Devran Uludag (D-Jugend), Mattia Rusu (E-Jugend), Gabriel da Silva (E-Jugend)

 

2. Reihe von links:

Manfred Karpstein (Trainer), Thomas Nagel (D-Jugend), Jörn Wagner (Trainer)

 

Hinten von links:

Max Botterer (A-Jugend), Luca Jankovski (A-Jugend), Yannik Schwarz (B-Jugend), Julian Tscheu (B-Jugend), Jonas Dettbarn (A-Jugend), Julius Rothfischer (B-Jugend), Ivan Vukoja (A-Jugend)

 

es fehlen:

Antonio Koschetschka-Boos (C-Jugend), Nico Sauer (C-Jugend), Moritz Luckert (B-Jugend), Mile Matijevic (Herren), Adam Studentkowski (Herren), Bastian Rutschmann (Herren), Benjamin Löckel (Herren),

KONKURRENZ BELEBT DAS GESCHÄFT

UND FÖRDERT DAS LEISTUNGSVERMÖGEN…

Beginnen möchte ich unseren diesjährigen Bericht mit Zitaten zweier bekannter Nationaltorhüter, die ich der Rahmen-Trainings-Konzeption des DHB für die Ausbildung und Förderung von Nachwuchsspielern, entnommen habe.

 

Johannes Bitter

„Um ein guter Torhüter zu werden, braucht man allgemein eine gute Athletik, gepaart mit Reaktionsschnelligkeit und antizipativem Verhalten. Man muss früh erkennen bzw. erahnen können, wo der Angreifer hinwerfen will. Eine selbstbewusste Ausstrahlung ist nötig, um einerseits die Abwehr von hinten dirigieren und motivieren und andererseits dem Gegner einen gewissen Respekt einflößen zu können.“

 

Henning Fritz

„Ein Schlussmann ist Bollwerk und Führungsspieler. Er hält Bälle und das Team zusammen. Das erfordert besondere Voraussetzungen, für die es aber kein Schema gibt. Ganz unterschiedliche Typen wurden große Keeper. Es kommt auf die Mischung der Eigenschaften an!“

 

Mit diesen Aussagen ist alles gesagt, was einen guten Torhüter ausmacht. Durch systematische Förderung, wie sie bei der SG Pforzheim/Eutingen praktiziert wird, versuchen wir in unseren Trainingseinheiten unsere Torwarte von der E- bis zur A-Jugend entsprechend auszubilden. Das tun wir insbesondere durch die Ausbildung im Bereich der koordinativen Fähigkeiten, da es da bei vielen jungen Spielern mangelt. Es ist schon manchmal verwunderlich, dass Torhüter, die erst in der C- oder B-Jugend zu uns stoßen, z. Bsp. noch nie mit einer Koordinationsleiter gearbeitet hatten. Aber nicht allein diese Übungen oder die Übungen der Grundlagen, die in fast jeder Einheit enthalten sind, machen einen guten Torhüter aus. Wie schon in den Aussagen oben erwähnt, gehören Mut, Unerschrockenheit und Selbstbe wusstsein dazu. Diese drei Charaktereigenschaften sind unserer Auffassung nach dann auch entscheidend, um aus einem guten Torhüter, einen sehr guten Torhüter zu machen. Starke Persönlichkeiten mit Willenskraft, Konzentrationsfähigkeit, Stressresistenz, Ausstrahlung und gute Kommunikationsfähigkeit sind gefragt. Hier ist vor allem die persönliche Entwicklung entscheidend, die wir versuchen, durch Motivation, Ratschläge und persönlichem Vorleben, zu beeinflussen.

 

Mit vierzehn männlichen Jugendtorhütern starten wir in die neue Saison, in der sich unsere Jungs in den höchsten Spielkassen beweisen dürfen. Leider haben wir keine weiblichen Torhüterinnen, da eine Mädchenmannschaft erst im Aufbau ist und bei den Frauen, die wir Anfang der letzten Saison gelegentlich auch trainiert hatten, gerade ein Umbruch stattfindet.

 

Luca Jankovski in seinem ersten AJugend-Jahr und Jonas Dettbarn bilden das Duo in der A-Jugend-Bundesliga. Jonas war Anfang der letzten Saison zur A-Jugend gestoßen, nachdem sich Artur Sander kurzfristig entschlossen hatte, zu seinem Heimatverein zurückzukehren. Jonas ist ein etwas unorthodoxer Torwart, der das Defizit seiner Körpergröße durch sehr gute Beweglichkeit und Sprungkraft wettmacht. Luca ist eher der konservative Typ, der seine Körpergröße und Reichweite in die Waagschale wirft, aber auch über eine gute Athletik verfügt. So bieten beide den Trainern Lipps und Rauch aufgrund ihrer unterschiedlichen Aktionsmuster, die Möglichkeit, auch einmal aus taktischen Gründen einen Wechsel im Spielverlauf vorzunehmen.

In der B-Jugend machen fünf! Torhüter den Trainern die Wahl zur Qual. Den beiden letztjährigen Torhütern Yannik Schwarz und Julius Rothfischer, stehen mit Max Botterer (Heidelsheim) und Moritz Luckert (Stuttgart) zwei Neuzugänge gegenüber, mit denen sie sich um die Plätze im Kader der B1 messen müssen. Hinzu kommt Julian Tscheu, der bereits zu Beginn der Saison aus Neuenbürg zu uns wechselte. Yannik und Julius zeigen sich, wie alle anderen auch, im Training sehr engagiert, wobei Julius einen enormen Sprung im Bereich der Grundtechniken gemacht hat und immer noch sehr ehrgeizig ist und sich weiter verbessern will. „Schlaks“ Yannik hat eine enorme Reichweite, was ihm fehlt ist Athletik und Körperspannung, die nur durch externes freiwilliges Training zu erreichen ist. Ihre wirklich guten Trainingsleistungen können beide allerdings noch nicht konstant ins Spiel einbringen. Das gilt auch für Julian, der im Bereich Spielpraxis/ Stellungsspiel noch einiges nachzuholen hat. Für ihn war spezifisches Torwarttraining Neuland, ebenso wie für den großgewachsenen Max, der besonders bei den koordinativen Übungen so seine Schwierigkeiten hat. Bei ihm erwarten wir noch etwas mehr Biss und Konzentration auf das Wesentliche. Moritz stieß erst kürzlich zum Team und ist mit einem Zweitspielrecht ausgestattet. Die ersten Eindrücke von ihm sind sehr positiv. Er ist schnell auf den Beinen, hat eine sehr gute Grundlagentechnik und ein gutes Stellungsspiel. Sein Manko ist im Moment noch etwas die Körpergröße, aber er ist gerade erst der C-Jugend entwachsen und da kann sich noch einiges ändern. Man darf gespannt sein, wer den Sprung in das Oberligateam der B1 schafft, wobei ein Platz im Badenligateam der B2 ja auch nicht zu verachten ist.

 

Ein Konkurrenzkampf wie in der B-Jugend täte sicherlich auch der C-Jugend gut, wo unser schlummerndes Talent, wie wir ihn im letztjährigen Bericht betitelt hatten, „Gentleman“ Antonio Koschetschka-Boos wie immer gesetzt ist. Er entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter, was auch auf eigenständigesTraining der Beweglichkeit zurückzuführen ist. Aber immer mal wieder von Wehwechen geplagt, fehlt ihm manchmal der Wille, sich bis aufs Letzte zu quälen. Was er auf jeden Fall verbessern muss, sind seine konditionellen Voraussetzungen. Dies gilt auch für seinen Gegenpart Nico Sauer, der leider wegen einer zurückliegenden Operation erst später in die Saison einsteigen konnte und aufgrund seiner langen Anfahrt zum Training nicht immer am Torwarttraining teilnehmen konnte. Es wäre wünschenswert, dass er diese Saison voll ins Training einsteigt und somit für den Konkurrenzkampf mit Antonio die nötigen Punkte sammelt.

 

Gute Fortschritte machen auch unsere Jüngsten. Neben den „Etablierten“ Thomas Nagel, Devran Uludag und Gabriel da Silva hat sich der im letzten Jahr bereits erwähnte Mattia Rusu bereits ins Rampenlicht der Torhüter gespielt. Haben die drei erstgenannten ihre Fähigkeiten bereits in einigen Trainingseinheiten bewiesen, zeigte Mattia bereits im ersten Training was in ihm steckt und was mal aus ihm werden kann. Alle vier sind mit Begeisterung dabei und verbessern sich von Training zu Training. Somit haben wir hier vier Kandidaten, von denen wir in Zukunft sicherlich nur Gutes berichten können. Ausnehmen davon wollen wir mal Gabriel, der seine Zukunft selbst eher auf dem Feld sieht und auch da bereits eindrucksvoll bewiesen hat, was in ihm steckt. Somit sind wir für die neue Saison gut gerüstet und können in allen Teams Torhüter stellen, die vom Fach sind und wissen was sie zu tun haben. Allerdings kann man Spiel nicht mit Training vergleichen und da verweisen wir noch einmal auf die Aussagen unserer Nationaltorhüter am Anfang des Berichts. Weitere Leistungssteigerungen sind im Verlauf der Saison nicht unmöglich und wir werden unser Bestes geben, damit unsere Jungs sich weiter entwickeln können, vorausgesetzt sie trainieren weiter so engagiert wie bisher und identifizieren sich mit den Aussagen von Jogi Bitter und Henning Fritz.

 

Manfred Karpstein und Jörn Wagner

 

 

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