Unten von links: Lucia Schäfer, Marie Dylla, Maureen Buschmann, Sjeila Zoronjic, Anna Kolwer, Vanessa Matijevic
Mitte von links: Amelie Schmidt, Mimi Schlecht, Laura Tsiolas, Julia Breitling, Alina Schultheiß, Mara Wlaschenek
Hinten von links: Francesca Reubelt (Trainerin), Lena Ermentraut, Lena Schlögl, Ronja Köhler, Tina Schneider, Leon Schumacher (Trainer)
Es fehlen: Jana Müller, Lotte Schlecht, Tanja Schneider, Lena Krettek, Stefanie Mogel, Odile Heger, Selina Kunz, Hannah Hädrich, Julia Hädrich (Betreuerin)
Viel Neues, viel Potenzial und ein gemeinsamer Weg
Bei den Damen 1 der SG Pforzheim beginnt in dieser Saison ein neues Kapitel. Nach einigen Veränderungen steht eine neu zusammengestellte und insgesamt junge Mannschaft auf der Platte. Viele Spielerinnen kommen aus unterschiedlichen Vereinen und bringen ganz verschiedene Erfahrungen und Spielweisen mit. Vieles ist neu, einiges muss sich erst finden und genau das macht die kommende Saison für uns besonders spannend.
Nach den vielen Veränderungen der vergangenen Monate wollen wir die neue Runde nutzen, um als Mannschaft zusammenzuwachsen und herauszufinden, was in diesem Team steckt.
Auch auf der Trainerbank gibt es Veränderungen. Mit Leon Schumacher übernimmt ein neuer Trainer die Mannschaft und bringt neue Ideen und Impulse mit. Ganz neu ist dort aber zum Glück nicht alles. Franci Reubelt bleibt uns als wichtige Konstante erhalten und wird Leon auf der Bank unterstützen. So trifft frischer Wind auf Erfahrung und jemanden, der die Mannschaft und das Umfeld bereits bestens kennt.
Gemeinsam mit dem neuen Trainerteam wollen wir verschiedene Dinge ausprobieren und einen Weg finden, der zu den vielen unterschiedlichen Spielerinnen und ihren Stärken passt.
Und auch unser Kader hat sich deutlich verändert. Mit Lena Ermentraut, Lucia Schäfer, Odile Heger, Mimi Schlecht, Laura Tsiolas und Sejla Zoronijc dürfen wir einige neue Gesichter bei uns begrüßen. Außerdem wird uns Lotte Schlecht mit einem Zweitspielrecht unterstützen, wann immer sie zur Verfügung steht. Mit Alina Schultheiß kehrt nach einer Saison zudem ein bekanntes Gesicht zurück. Besonders freuen wir uns auch darüber, dass Vanessa Matjevic, Tanja Schneider und Maureen Buschmann nach ihren (Verletzungs-) Pausen wieder dabei sind. Zur Rückrunde wird der Kader voraussichtlich noch einmal größer, wenn Lena Krettek und Ronja Köhler aus ihrer Babypause zurückkehren.
Verabschieden müssen wir uns dagegen von Stefanie Mogel die die Handballschuhe erstmal an den Nagel hängt. Auch Tina Schneider wird uns im Laufe der Saison verlassen, da es für sie für ein Auslandsjahr in die Ferne geht und Selina Kunz steht künftig nur noch sporadisch zur Verfügung.
Wie unser Kader über die gesamte Saison hinweg genau aussehen wird, bleibt allerdings spannend. Durch Studium und die damit verbundenen Veränderungen kann sich auch während der Runde personell noch das ein oder andere tun.
Umso glücklicher sind wir über die Möglichkeiten, die uns der aktuelle Kader bietet. Wir können aus vielen unterschiedlichen Spielertypen schöpfen und dadurch ganz verschiedene Varianten ausprobieren. Eine solche Breite hatten wir bei den Damen 1 schon lange nicht mehr. Diese kleine Luxussituation wissen wir durchaus zu schätzen und wollen sie bestmöglich nutzen. Gleichzeitig wissen wir, dass ein großer Kader allein noch keine Mannschaft ausmacht. Viele von uns haben bisher noch nie miteinander gespielt. Laufwege, Absprachen und das gegenseitige Verständnis müssen sich erst entwickeln. Genau darin liegt für uns aber auch der Reiz dieser Saison.
Nicht nur bei uns hat sich einiges verändert. Auch die Bezirksoberliga präsentiert sich in dieser Saison neu zusammengesetzt.
Auf einige Gegner treffen wir wieder und wissen ungefähr, was uns erwartet. Gleichzeitig stehen uns aber auch Mannschaften gegenüber, gegen die wir bisher kaum oder noch gar nicht gespielt haben. Entsprechend schwierig ist es vor dem Saisonstart einzuschätzen, wie sich die Kräfteverhältnisse entwickeln werden und wo wir selbst am Ende stehen können.
Gerade deshalb wollen wir weniger auf die anderen und zunächst vor allem auf uns selbst schauen. Die neue Zusammensetzung der Liga macht die Saison zusätzlich interessant und wir freuen uns darauf zu sehen, wie sich alles entwickelt.Spielerisch haben wir eine klare Vorstellung davon, wo die Reise hingehen soll. Wir wollen Tempo machen, dynamisch auftreten und mutigen Handball spielen. Mit den unterschiedlichen Spielertypen in unserem Kader haben wir viele Möglichkeiten, unser Spiel variabel zu gestalten. Dabei wollen wir ausprobieren dürfen. Nicht jede Kombination wird sofort funktionieren und sicherlich wird es auch Spiele geben, in denen noch nicht alles zusammenpasst. Entscheidend ist für uns, dass wir daraus lernen, uns gegenseitig fordern und als Mannschaft Schritt für Schritt besser werden.
Unser größtes Ziel ist es, aus den vielen einzelnen Spielerinnen ein Team zu formen. Wir wollen füreinander kämpfen, gemeinsam an unsere Grenzen gehen und es schaffen, die individuellen Stärken so zusammenzubringen, dass wir unser Potenzial möglichst vollständig ausschöpfen. Wenn uns das gelingt, wollen wir uns in der Liga keinesfalls verstecken, sondern vorne mitspielen.
Vor uns liegt eine Saison mit vielen Fragezeichen, aber mindestens genauso vielen Möglichkeiten. Ein neuer Trainer, viele neue Spielerinnen, Rückkehrerinnen und ein Kader, der uns Möglichkeiten bietet, die wir in dieser Form schon lange nicht mehr hatten. Jetzt liegt es an uns, daraus etwas zu machen.
Wir wollen die Saison nutzen, um uns zu finden, uns weiterzuentwickeln und gemeinsam herauszufinden, was in dieser Mannschaft steckt. Wenn es uns dabei gelingt, mit Tempo, Mut und vor allem als echtes Team aufzutreten, können wir uns auf eine spannende Saison freuen.
Wir haben richtig Lust darauf und freuen uns auf die neue Runde!
Trainingszeiten:
📅 Dienstag: 20:00 – 22:00 Uhr
📅 Donnerstag: 18:00 – 20:00 Uhr
📍 Keplerhalle, Pforzheim
Eure Damen der SG Pforzheim/Eutingen 💚🤾♀️
