Vorschau auf das Wochenende

In der 3.Liga erwartet die SG Pforzheim/Eutingen am Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 19 Uhr in der Bertha-Benz-Halle mit den Wölfen aus Würzburg eines der größeren Kaliber der Liga. Der Wolfsrudel aus Unterfranken spielte unter DJK Rimpar firmierend über ein Jahrzehnt in der 2.Bundesliga, stieg in der Spielrunde 2022/2023 in die Dritte Liga ab und bemüht sich mit dem Rückhalt eines großen Hinterlandes als auch Infrastruktur wie einer mehr als 2000 Zuschauer fassenden Sportarena im nunmehr vierten Anlauf um den Wiederaufstieg.

Zu diesem Ziel soll in dieser Runde mit Dragos Oprea, ein in mehr als 400 Bundesligaspielen bei FA Göppingen und dem THW Kiel gestählter rumänischer Ex-Internationaler als Chef auf der Trainerbank verhelfen, der vor allem das Angriffsspiel des Wolfsrudels beleben will. Hierzu hat man bei den Unterfranken mit dem 26-jährigeen Serben Vucetic vom OHV Aurich und dem blutjungen Kroaten Begic, der mit dem SC Magdeburg gerade Deutscher A-Jugend-Meister geworden ist, zwei Linkshänder für den Rückraum verpflichtet. Dass die Abwehr der Wölfe bissig ist, haben die Eutinger in der vorigen Saison sowohl bei der 22:25-Niederlage im Vorrundenmatch als auch beim 27:27-Remis im Rückspiel in der Bertha Benz-Halle und auch bei den weiteren bisherigen vier Vergleichen, die immer knapp aber zumeist zu Gunsten des Gegners waren, erfahren. 

Auch am Samstag ist wieder von einer Auseinandersetzung auf Augenhöhe auszugehen. Dass die Mannen um Julian Broschwitz dabei mehr Konstanz in der Chancenverwertung zeigen müssen als in der Vorwoche beim Spiel in Balingen, steht außer Frage. Unkonzentrierte Abschlüsse wie bis zur 40. Minute dürfen sich die Mannen von Alexander Lipps gegen einen solch erfahrenen Gegner nicht erlauben. Andrerseits verdient es Anerkennung, wie die Eutinger im letzten Spieldrittel noch einen 8-Tore-Rückstand aus dem Feuer rissen, bei der Aufholjagd zwischen Minute 45 und 57 sogar 12 Minuten ohne jeglichen Gegentreffer blieben. Erfreulich nun auch bestätigt zu wissen, dass man mit Paul Siegl wieder einen „ganz Guten“ zwischen den Torstangen verpflichtet hat, mit 9 Paraden hat der Zerberus ohne Frage jedenfalls sein Scherflein zu der Punkteteilung und der Erhaltung der saisonübergreifend nunmehr 11 Spiele umfassenden Erfolgsserie beigetragen.  Was die Aufstellung betrifft ist erfreulich, dass Luca Mariani am Samstag wieder mit auflaufen wird, denn der Linkshänder auf der rechten Außenbahn zählt im blau-gelben Dress zu den Torgaranten.

 

gl

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