Vorschau auf das Wochenende

Nach zwei Auswärtsniederlagen hat die SG Pforzheim/Eutingen am Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 19 Uhr in der Bertha-Benz-Halle im Spiel gegen die Wölfe aus Würzburg wieder die Chance auf Heimpunkte. Ein Garantieschein auf ein weiteres Punktepaar ist die Begegnung mit den Franken, trotz der stolzen 17:3-Punkte-Heimserie der Pforzheimer, aber nicht. SG-Coach Alexander Lipps hat die Wölfe neben der HSG Konstanz zu Beginn der Saison im Ranking um Meisterschaft auf seiner Liste ganz oben gesetzt und nachdem Verletzungen den Franken zur Mitte der Saison einen Strich durch die Rechnung zu machen drohten, scheint das Nahziel Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga für die Würzburger wieder drin. Aus der 2.Bundesliga kommen die Wölfe auch, damals noch als DJK Rimpar firmierend, stiegen sie in der Saison 2023/2024 ab, dahin wollen sie auch wieder. Mit der 3100 Zuschauer fassenden tectake-Arena, einem ballhungrigen Umland und einem Kader, der zum Großteil weiter unter professionellen Bedingungen trainiert, haben sie auch das Equipment, um dieses Ziel zu erreichen. Aufgrund langwieriger Verletzungsausfälle haben sie den Kader während der Saison mit zweitligaerfahrenen Rückraumwerfern wie den Ungarn Luv Szukarev von TUSEM Essen und Patrick Längst vom VfL Lübeck-Schwartau nachgebessert.

Alexander Lipps, der den Gegner gründlich analysiert hat erwartet „ein körperbetontes Spiel, eine stabile 6:0-Abwehr, aus der sie ihre schnellen Außen Bauder und Karle ins Feuer schicken“. Eine Torflut wird es am Samstag wohl nicht geben, da sich die zwei stärksten Abwehrreihen der Liga gegenüberstehen, wenig Tore gab es auch im Vorrundenvergleich, den die Franken mit 25:22-Toren für sich entschieden.

So wie es derzeit aussieht, kann Alexander Lipps am Samstag wohl seinen kompletten Kader aufs Parkett schicken, diesmal hoffentlich konzentrierter als zuletzt in Pfullingen und Horkheim, wo man sich gleich zweimal nach frühen Führungen in den Minuten vor der Pause entscheidende Rückstände einhandelte. Was die Anzahl seiner Schützen mit einer wiederum zweistelligen Palette erfolgreicher Werfer angeht, war Lipps zufrieden, „daran, dass sich wieder einmal einer als ein absoluter Topscorer entpuppt“ hätte er sicher nichts dagegen. Für Jona Mauch ist das Spiel am Samstag kein 08/15-Match, denn im Dress der Wölfe läuft sein Bruder Joel auf.

[gl]

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