SG ist den Nimbus los
3. Liga - Herren 1
SG Pforzheim/Eutingen – Wölfe Würzburg 23:26 (14:13)
Auseinandersetzungen zwischen der SG Pforzheim/Eutingen und den Wölfen aus Würzburg sind erfahrungsgemäß „knappe Kisten“.
Eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe war es auch diesmal mit einem kleinen Unterschied und dieser hieß Klein, Sebastian mit Vornamen und der trug die Nummer 1 und stand im Tor der Gäste aus Unterfranken.
Bereits in der ersten Halbzeit sorgte der Zerberus dafür, dass die gastgebende SG nur mit einer 14:13-Führung in die Kabinen ging, was Klein dann aber nach dem Wechsel “wegstach” ging fast nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut, 18 Paraden, das sind gut und gerne 50% hat der Statistiker gezählt.
In der ersten Hälfte - in der Führung ein hin und her, zunächst legte Würzburg mit 1:2- und 3:5-Treffern vor, dann übernahmen die Eutinger nicht nur das Kommando sondern mit 7:6- und 9:7-Toren auch die Führung und lagen auch zur Pause nicht unverdient knapp mit 14:13-Treffern vorn. Verbissen ausgetragen auch das Bruder-Duell der beiden Mauch, Jona auf Seiten der Eutinger, dem Alexander Lipps beim Anpfiff die Spielmacherfunktion übertragen hatte, rackerte dort eifrig, legte auch zunächst mit zwei Toren vor, ehe Joel auf der anderen Seite kurz vor dem Pausenpfiff mit dem Treffer zum 13:13 auch in dieser Hinsicht gleichzog.
Obwohl die SG nach dem Wechsel von allen Positionen (frei am Kreis, vor allem von den Außenpositionen, auch zweimal vom Siebenmeterstrich) immer wieder an Klein aber auch mehrfach am Torgebälk der Gäste scheiterte, lag die SG bis zum 17:16 von Juian Broschwitz in Minute 38 noch vorn.
Dann drehte das Wolfsrudel mit einem Dreierpack das Geschehen, baute diesen Vorsprung bis zum 21:24 in der 56. Minute weiter aus. Nach einer Auszeit von Alexander Lipps flackerte mit den Treffern von Arved Horchheimer und Oskar Emanuel noch einmal Hoffnung auf den Rängen auf, auch der Ball zum Ausgleichstreffer lag noch in Pforzheimer Händen, dann ein technischer Fehler der SG, den Würzburg gnadenlos nutzte.
Trotz des Verlustes von Spiel und Nimbus war Alexander Lipps gegen einen „Gegner dieser Qualität“ mit seiner Mannschaft zum Großteil zufrieden, „bis auf die Männer auf den Außenpositionen“ wie er nachlegte, von denen er in der zweiten Spielhälfte nicht weniger als 8 Fehlwürfe registrierte. „Das Spiel, vor allem die Angriffsleistungen, werden wir ab Montag selbstkritisch aufarbeiten müssen“ so der Coach weiter, denn bei Neuhausen/Fildern und im nächsten Heimspiel gegen Salamander Kornwestheim warten Gegner mit ähnlich stark besetzten Abwehrreihen.
SG Pforzheim/Eutingen: Siegl, Luckert, Horchheimer 5, Schnepf 2, Bröhl 1, Mauch 3, Broschwitz 4/2, Schneider 1, Emanuel 2, Giuliano, Boschmann 2, Mariani, Mosblech 1, Tüx, Ackermann 2/2, Meißner
gl

