Rundenstart gegen Aufsteiger
Nach dem Pokalspiel am vergangenen Freitag startet Handball-Drittligist SG Pforzheim/ Eutingen am Samstag, zur gewohnten Anwurfzeit um 19 Uhr auch in der 3.Liga mit einer Hausaufgabe in die Spielrunde 2026/2027.
Gegner ist mit der HSG Albstadt ein Aufsteiger. Ganz so unbekannt ist der Gast von der Alb für die Pforzheimer aber nicht, denn zum einen hat man mit dem Gegner aus Ebingen zu Beginn der Saisonvorbereitung Ende Juni ein Testspiel ausgetragen -
zu dieser Zeit war der Spielplan noch nicht bekannt-, zum anderen kennen die Spieler um Jule Broschwitz den einen oder anderen aus dem gegnerischen Kader aus Begegnungen mit Teams der HBW Balingen/Weilstetten, in deren Jugendteams der eine oder andere ausgebildet wurde oder wie die Thormann-Brüder sogar über Jahre hinweg Stützen in der 3.Liga oder sogar in der 1. Bundesliga waren.
Obwohl schon in den Dreissigern gelten die Thormanns weiter als Stützen des Gegners, Julian als Spielgestalter und Antreiber im Rückraum, Gregor auf der rechten Außenbahn als Haupttorschütze.
Überhaupt war die starke Angriffsleistung mit durchschnittlich nahezu 37 Treffern, in erster Linie das Tempospiel, ein ganz wichtiges Pfund für Albstadts Aufstieg, auf eine konsequente, zügige Rückwärtsbewegung wird Alex Lipps seine Mannschaft vorbereiten müssen.
Bei allem Respekt vor dem Gegner geht die SG am Samstag als klarer Favorit ins Spiel. Dass die Mannschaft nach harter und gezielter Vorbereitung in Schuss ist, hat man gegen Bietigheim vor allem in einer überzeugenden ersten Spielhälfte gesehen.
Vorteilhaft, dass es diesmal keinen großen personellen Umbruch gab, mit Keeper Paul Siegl und Caspar Mosblech haben sich die beiden externen Neuzugänge mit ansprechenden Leistungen am Freitag bereits vorgestellt.
Es ist davon auszugehen, dass Alexander Lipps am Samstag dasselbe Team wie im Pokalspiel auf die Platte schicken kann.
Als Tabellendritter in der vergangenen Runde wird von den Eutinger auch in diesem Jahr eine Platzierung in der Spitze erwartet. Ein Selbstläufer wird das Unterfangen aber nicht, denn mit Oppenweiler/Backnang, der HSG Konstanz und den Wölfen aus Würzburg sind gleich drei Teams im Rennen, die Erfahrungen aus der 2.Bundesliga mitbringen und auch Mannschaften wie Salamander Kornwestheim, der TSB Horkheim oder der VfL Pfullingen, die „seit Jahr und Tag“ vorne mitmischen, gelten als gesetzt.
gl

