Herren 1: Heimspiel gegen Saase3 Leutershausen
Als SG Leutershausen und TV Großsachsen eigentlich alte Bekannte der Eutinger, die ihre Kräfte bündelten, um nun zusammen als „Saase3Leutershausen“ firmierend an alte Zeiten der SG Leutershausen, die in der Zugehörigkeit zur 1.Bundesliga gipfelte, anzuknüpfen. Weil das Verletzungspech zuschlug und einfach nicht enden will, ist die Zielsetzung der Bergstraßen-Handballer, mittelfristig wieder bundesweit aufzulaufen, in weite Ferne gerückt. Nach einer 3:11-Negativserie seit Anfang November und vor allem nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den TV Bittenfeld II muss man sich bei den „Saasenern“ jetzt sogar am Geschehen in der Tabelle ganz unten orientieren.
Nimmt man den bisherigen Rundverlauf und den 29:27-Auswärtssieg der SG im Vorrundenmatch als Messlatte, gelten die Eutinger als Favorit. Hiervon will SG-Coach Alexander Lipps allerdings nichts wissen „die hinken zwar ihren Ansprüchen hinterher, haben uns aber bereits in der Vorrunde alles abverlangt und nach dem Jahreswechsel nun mit Götz und Bitz auch wieder zwei ganz erfahrene Kämpen auf der Platte“. Keine Frage auch, dass Florian Taafel als Trainer der S3L alles daransetzen wird, seine Schützlinge an alter Wirkungsstätte besonders heiß zu präsentieren. Darüber hinaus rückte man in „Saase“ in schwieriger Lage zusammen, auch Ex-SG-Coach Marc Nagel hilft in der sportlichen Leitung nun wieder mit, seine „alte Liebe“ im Fahrstuhl wieder nach oben zu bringen.
Hinzu kommt auch, dass der Einsatz von Julian Broschwitz, der im Spiel bei Salamander mit muskulären Problemen von der Platte musste, auf der Kippe steht. Hannes Schnepf und Jona Mauch werden für ihn wohl wieder auf der Spielmacherposition in die Bresche springen müssen. „Mit noch etwas mehr Zug zum Tor“ wünscht sich Alexander Lipps, der ansonsten mit der Rolle seiner beiden Youngster hoch zufrieden war. Dies gilt auch für den gesamten Rückrundenstart seiner Mannen, die beim Spitzenreiter und Seriensieger einen Vier-Tore-Rückstand wett machten und letztendlich nur deshalb ohne Zählbares heimkehrten „weil man das Momentum nicht nutzte“.
Die Zuschauer in der Bertha-Benz-Halle bekommen am Samstag im übrigen doppelten Handballgenuss geboten. Unmittelbar nach Spielende wird das EM-Spiel zwischen Deutschland und Serbien auf der Anzeigetafel übertragen.
[gl]
