Herren 1: Heimspiel gegen HBW Balingen/Weilstetten II steht an

Ein alter Bekannter, gegen den die Eutinger die letzten Vergleiche zumeist für sich entschieden haben, unter anderem auch das Vorrundenmatch auf der Zollernalb sogar deutlich mit 30:22-Treffern. 

Die Perspektivvertretung des Zweitbundesligisten kreuzt freilich am Samstag aus Sicht der Eutinger zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt auf, denn da die Bundesliga wegen der Europameisterschaft derzeit pausiert, können die Mannen von der Alb mit Magnus Grupe, Benett Strobel und Merlin Fuß vorübergehend auch auf drei U21-Akteure setzen, die zum Stamm des um den Wiederaufstieg in die 1.Bundesliga fightenden Zweitligisten zählen. Sicher kein Nachteil für Balingen/Weilstetten, wie sich auch aus der Drei-Punkte-Ausbeute der „Junggallier“ aus den letzten beiden Spielen gegen die Rhein-Neckar Löwen II und Bittenfeld II ergibt.

Weil die Chance, den Sprung in den Profibereich zu schaffen, wohl nirgendwo so groß wie in Balingen ist und die Zollernalb daher von eh und je als Magnet für Talente gilt, kann HBW-Trainer Micha Thiemann aber auch ohne dieses Trio bestens ausgebildete Youngster auf die Platte schicken. Die pfeilschnellen Eisele und Locher auf den beiden Außenpositionen sind wohl die heißesten Anwärter auf einen Sprung in die „Erste“ .

„Mit dem Sieg in Erlangen sind wir absolut im Soll“ zieht Trainer Alexander Lipps nach den drei Auftritten im Jahr 2026 eine überaus positive und zufriedenstellende Zwischenbilanz, „Dabei haben wir bedingt durch Verletzungen und Erkrankungen zuletzt stärker als wir es wollten rotieren müssen“. In Erlangen hat mit den verletzten Julian Broschwitz und Arved Horchheimer sowie den erkrankten Davor Sruk und Benett Löhmar vom Anpfiff weg ein ganzes Quartett gefehlt, mit Maximilian Bröhl (Knieverletzung) und  Hannes Schnepf (Handprellung) sind während des Spiels noch zwei weitere Ausfälle hinzugekommen. Während Bröhl wohl zum wiederholten mal einige Zeit ausfallen wird, konnte Schnepf erfreulicherweise bereits wieder Entwarnung geben. Er dürfte am Samstag wohl wieder dabei sein, dies gilt auch für Julian Broschwitz und Davor Sruk. Den Platz von Arved Horchheimer in der Startsieben wird weiter Felix Schmitt, der von Alexander Lipps für seinen Auftritt in Erlangen ein Sonderlob erhielt, einnehmen.

gl

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