Herren 1 ebnen sich den Weg in die 1. Runde des DHB-Pokals

3. Liga - Herren1 

SG Pforzheim Eutingen : HC Erlangen  37:27   (20:8)

DHB-Pokal als „Krönung“

Starke Heimvorstellungen ist der Anhang der SG Pforzheim/ Eutingen seit Wochen und Monaten gewöhnt. Was die Eutinger Jungs am Samstag im Spitzenspiel gegen den HC Erlangen II vor allem in der ersten Spielhälfte aber abzogen übertrifft das bisher in der Bertha-Benz-Halle in dieser Saison Gesehene ein weiteres Mal. Angeführt von Keeper Adam Studentkowski, der in seinem letzten Spiel im SG-Dress den SG-Fans seinen Abschied offen-sichtlich noch einmal besonders schwer machen wollte, lederten die Mannen von Alexander Lipps los wie die Feuerwehr, legten durch Davor Sruk, der als zweiter im Team auch letztmals das Pforzheimer Trikot trug, Hannes Schnepf und Finn Meißner mit 3:0-Treffern vor. Weil die SG-Abwehr wie ein Bollwerk stand und Studentkowski dahinter alles was möglich und auch unmöglich war parierte, kam das als die Torfabrik der Liga angereiste Team aus Mittelfranken auch dann nicht auf Touren, als die Eutinger phasenweise nach Zeitstrafen mit 4:6-Feld-spielern in Unterzahl gerieten, so dass Gästetrainer Lochman bereits in der 10. Minute beim 7:2-Spielstand die erste Auszeit beantragen musste. Weil Finn Meißner erneut ein Feuerwerk abzog, war auch dieses Mittel fruchtlos und Pforzheim beim 20:8-Pausenpfiff bereits zweistellig weg.

Vor allem mit Toren von Davor Sruk und Arved Hochheimer bauten die Pforzheimer in den ersten fünf Minute von Halbzeit Nummer zwei ihren Vorsprung in der Spitze mit 25:10-Toren noch deutlicher aus. Erlangen agierte danach mit offener Manndeckung und Alexander Lipps reagierte auf diese Maßnahme mit dem Austausch des Keepers gegen einen siebten Feldspieler reagierte, die Mittelfranken holten mit Toren ins verwaiste Pforzheimer Tor wieder einige Treffer auf. 

Unter stehenden Ovationen gingen Adam Studentkowski und Davor Sruk dann nach 53 Minuten beim 33:22-Spielstand vom Parkett, minutenlang Standing Ovations auch nach dem 37:27-Abpfiff, als die sportliche Leitung die beiden nach acht bzw. zwei Spielrunden im Pforzheimer Trikot hüben wie drüben mit Tränen in den Augen verabschiedete. 

Lohn des Sieges und der 15:3-Punkteserie in den neun letzten Saisonspielen ohne Niederlage ist die Qualifikation für den DHB-Pokal. Bis es im August für diesen Wettbewerbe so weit ist werden die Pforzheimer die Lederkugel nach einer furiosen Saison verdientermaßen aber erst einmal in die Ecke legen. Die Vorbereitung für die neue Runde sind mit den externen Verpflichtungen von Paul Siegl (HT München) im Tor sowie dem 19-jährigen Caspar Mosblech (Alpha HC Hard/Österreich) bereits getroffen, daneben werden die Eutinger wohl auch den einen oder anderen aus dem Talentstall wieder im „Dabb“ haben. Auch der junge Nils Ackermann dürfte dazugehören, der am Samstag ab der 40. Minute erstmals längere Einsatzzeiten vor dem eigenen Anhang erhielt und mit zwei Toren und zwei zu Toren führenden Anspielen an die Kreisspielerx positiv auf sich aufmerksam machte.

SG Pforzheim/Eutingen: Studentkowski, Luckert, Horchheimer 6, Schnepf 3, Bröhl 2, Sruk 4, Mauch, Bleh 1, Broschwitz 3, Schneider 1, Schmitt 3, Boschmann, Mariani 2, Ackermann 2, Meißner 9/4, Mikita 1

gl

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