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Zurück in die Spur

Das hatten sich Alexander Lipps und seine Mannen anders vorgestellt. Die ersten 10 Minuten wurden verschlafen und beim 1:5-Rückstand sah es schlimm aus. Doch allmählich fing sich die Mannschaft und zeigte eine gute Leistung, die noch vor der Halbzeit in einer 2-Tore-Führung mündete, wovon man ein Tor bis zum Pausenpfiff wieder abgeben musste. Wer nun gedacht hatte, jetzt ist die Mannschaft in der Spur, sah sich getäuscht. Eine schwache Wurfquote verhinderte ein Absetzen. Und im Gegenteil: Nach und nach gewann Konstanz die Oberhand und unsere Jungs waren am Ende dem Druck nicht gewachsen. Konstanz konnte sich zum Ende der Partie auf drei Tore absetzen. Eine an diesem Abend zu große Hypothek.

 

Zu wenig wurden die Räume hinter der offensiven Abwehr gegen Felix Lobedank bespielt. Hier machte sich auch das frühe Ausscheiden von Tom Schlögl wegen einer Verletzung bemerkbar. Auch wenn Konstanz spielerisch überzeugend war und einen ansehnlichen Handball aufs grüne Parkett zauberte, so darf die Niederlage angesichts nur 19 erzielter Tore unter die Rubrik vermeidbar einsortiert werden. Nun ist die Mannschaft in der Pflicht, derartige Punktverluste zu minimieren.

 

Gut, dass es nun zum SV Remshalden geht, der mit 0:6-Punkten in die Runde gestartet ist. Damit wartet der richtige Aufbaugegner auf uns, mit dem wir wieder zurück in die Spur finden. Wenn jemand in der Mannschaft so denkt, ist er gut beraten, am Sonntag, 30.9.2018, um 17.00 Uhr möglichst weit weg von Remshalden zu sein.

 

Zu frisch ist noch die Erinnerung an die letzte Saison, als die Remshaldener mit großem Kampfgeist und breiter Bank beinahe die Punkte aus der Bertha-Benz-Halle entführt hatten. Und die Auftaktgegner Weilstätten, Plochingen und Weinsberg zählen allesamt zur Spitze der Liga und können daher kein Gradmesser des aktuellen Punkteverhältnisses sein. Mit Alexandr Prasolov verfügt die Mannschaft über einen Trainerfuchs, der sicherlich mit taktischen Raffinessen für das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison sorgen will. Und der Druck liegt ausschließlich bei unserer Mannschaft, der ein Punktverlust wertvollen Boden in der Tabelle kosten würde.

 

Sehr unglücklich ist da sicherlich der Ausfall des Mittelblocks um Ingo Catak und Jan Strehlau, wobei die Vertreter ihre Sache bei bislang 16 und 22 Gegentoren in der Abwehr gut gemacht haben. Bei Tom Schlögl dürfte ein Einsatz unwahrscheinlich sein. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens Nicolai Gerstner wieder gesundet und während der Trainingswoche keine weiteren Verletzten hinzukommen. Weiterhin nicht zur Verfügung steht Vincent Wohlfahrt, der an einem Knochenödem laboriert.

 

[PM]

 

 

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