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Was ein Handball-Traum! Hohe Wellen in der BBH...

Beste Stimmung, beste Unterhaltung, Krimi und Emotionen – was will man mehr!

 

Auf Instagram werden einem manchmal Bilder vom Big-Wave-Surfen zugespielt - einer faszinierenden Sportart. Der Surfer wartet auf die sich auftürmende Monsterwelle, ergreift die Chance, die ihm die Naturgewalt des Meeres bietet und stürzt sich die Welle hinunter.

Adrenalin schießt durch den Körper und er wird getragen von Emotionen pur.

 

Neu ist, dass sich die Bertha-Benz-Halle (BBH) zum Surfrevier oder anders gesagt zum Bondi-Beach von Pforzheim entwickelt. Da surft eine Pforzheimer Mannschaft auf einer Welle der Begeisterung.

Spielt sich in einen Rausch und sorgt für eine Überraschung nach der anderen!

 

Die HSG Krefeld ist von ihrer Erfahrung her – alleine ihr Topspieler Merten Krings bringt es auf über 300 2. Ligaspiele und über 1000 2. Ligatore – nun wahrlich eine Monsterwelle. Am Samstag wurde diese Welle allerdings von Alexander Lipps und seinen Pforzheimer Jungs meisterlich gesurft.

 

Die Gäste aus Krefeld legten zu Beginn jeweils vor und Julian Broschwitz war es vorbehalten zweimal auszugleichen. Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahmen dann die Hausherren das Geschehen.

Jan Wörner zimmerte zweimal sehenswerten den Ball in den Winkel und sorgte in der 25. Minute für eine vier Tore Führung zum 10:6.

Da haben sich dann die ersten am „BBH-Beach“ schon mal die Augen gerieben. In den letzten fünf Minuten bis zur Pause rüttelte dann der Krefelder Innenblocker, Matija Mircic etwas zu heftig am Pforzheimer Surfbrett von Julian Broschwitz und bekam für einen Gesichtstreffer die Rote Karte.

Beim Stand von 13:11 ging es in die Pause.

 

Die zweite Hälft begann mit einem munteren Schlagabtausch.

Pforzheim legte vor und Krefeld zog ein ums andere Mal nach. Mehr als ein zwei Tore Vorsprung ließ sich aber einfach nicht herausspielen. Pascal Kirchenbauer war es dann, der in der 48. Minute das ersehntes 23:20 erzielte. Sollte das die Vorentscheidung gewesen sein?

 

Wer sich jetzt im „BBH-Beach“ entspannt zurücklehnen wollte, war fehl am Platz. Die Krefelder Monsterwelle zeigte nochmals zu was sie in der Lage ist. Das Pforzheimer Surfbrett wackelte gewaltig. Krefeld holte Tor um Tor auf und erzielte fünf Minuten vor dem Ende den 26:26 Ausgleich.

 

Als dann kurz darauf auch noch die 26:27 Gästeführung auf der Anzeigentafel zu lesen war, fand sich das Publikum in einem Krimi wieder, den Alfred Hitchcock nicht besser hätte entwerfen können.

Jetzt drehten die Pforzheimer Zuschauer so richtig auf und es hielt keinen mehr auf seinem Platz. Pascal Kirchenbauer erzielte den Ausgleich. Die Abwehr vor unserem mit 15 Paraden überragenden Torwart Bastian Rutschmann war hellwach und arbeitete wie ein Uhrwerk. Erneut war es Pascal Kirchenbauer, der sich hinten den Ball angelte, alleine auf das Krefelder-Tor zu rannte und den Ball sicher im Netz versenkte.

 

Jetzt gab es kein Halten mehr und der „Beach“ wurde zum Tollhaus. Immer noch waren drei Minuten zu spielen. Jetzt war es Tim Ganz, der mit seinen drei Treffern in Folge der Krefelder-Welle die Kraft raubte und dem begeisterten Publikum ein großes Handballfest bescherte.

Auf der Anzeigentafel war nun ein 32:29 Endstand zu lesen, der vor dem letzten Spiel in Pfullingen vorerst Platz 2 in der Aufstiegsgruppe bedeutet.

 

Unfassbar aber wahr!

 

Übrigens surfen kann man in Pforzheim in der Blackforestwave an der Enz.

 

Big-Waves gibt es aber nur in der Bertha-Benz-Halle bei unserer SG.

 

Gespielt haben: Benjamin Löckel, Bastian Rutschmann, Jan Wörner 2, Michael Hohnerlein 2, Nico Schöttle 4, Felix Reisinger, Jonas Beyer, Julian Broschwitz 3, Pascal Kirchenbauer 6, Max Lupus 4, Tim Ganz 6, Leon Gerstner 3, Lukas Süsser 2, Jonathan Buck, Tim Kusch

 

[SG]

 

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