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Tim "Ganz" überragend - beim 31:31 gegen Kornwestheim

Es wäre für den überragenden Tim Ganz bitter gewesen, wenn seine bis dahin 15 Treffer in der Begegnung zwischen der SG und den Salamandern aus Kornwestheim nur für die Statistik gezählt hätten.

Es war nicht nur aus seiner Sicht wichtig, dass ihm die gute Fee, die ihn schon die gesamte Spielstunde über begleitet hatte auch sieben Sekunden vor dem Abpfiff noch hold war, um mit seinem Treffer Nummer 16 den 31:31-Ausgleich zu besorgen und seinen Mannen damit noch einen Punkt und die damit verbundene Tabellenspitze der Südgruppe der 3. Liga zu retten.

 

Zugegeben es war ein glücklicher Punkt für die Eutinger, die schon neun Minuten vor dem Abpfiff, als der in der zweiten Hälfte bärenstarke Fabian Kugel zum 25:29-Spielstand einnetzte wie die Verlierer aussahen und erst recht schon „mausetot“ schienen, als Jan Döll 99 Sekunden vor dem Schlussgong den Spielstand auf 29:31-Treffer stellte.

 

Was dann folgte wird den Zuschauern wohl lange in Erinnerung bleiben, zunächst machte Julian Broschwitz 75 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Hammer zum 30:31 wieder etwas Mut, danach eine Auszeit der ballhaltenden Kornwestheimer (noch 49 Sekunden), eine Zeitstrafe gegen Josias Boschmann (noch 22 Sekunden), dann „staubte“ Michael Hohnerlein trotz Unterzahl das Leder irgendwie ab, bediente Ganz und es „klingelte“. Dass sich Luca Tschentscher, der in den letzten Minuten mit starker Leistung noch eingewechselt worden war, bei der verzweifelten Antwort der „Lurchis“ noch einmal strecken musste, ging dann schon im Jubel des Pforzheimer Anhangs unter.

 

Es war eine Begegnung mit wechselnden Spielabschnitten mit einem Gegner vor dem Alexander Lipps vor dem Anpfiff „Kornwestheim ist eine breit aufgestellte Mannschaft, die schon seit vier, fünf Spielrunden miteinander zusammenspielt oder ich kann mich nicht erinnern, dass Kornwestheim schon einmal drei Spiele in Folge verloren hat" eindeutig gewarnt hatte.

 

Zunächst Dominanz der Gastgeber und nach Treffern von Torsten Anselm, Julian Broschwitz sowie Tim Ganz (2) eine 4:2-Führung bereits nach fünf Minuten, danach eine Viertelstunde in denen die „Lurchis“ schwache Abschlüsse der SG zum Teil mit schnellem Konterspiel zu „leichten“ Toren und einer eigenen 10:8-Führung nutzten. Auch weil Keeper Moritz Luckert jetzt auf Betriebstemperatur war, folgten dann

zehn starke SG-Minuten vor der Pause während Tim Ganz als souveräner Siebenmeterschütze und der Rückraum den Rückstand wieder in eine 14:11-Pausenführung drehten.

 

Im zweiten Abschnitt noch acht Minuten mit Pforzheimer Vorsprung, dann zeigte sich aber mehr und mehr, dass die vielen Ausfälle im Rückraum bei der Entwicklung des Handballs (schnelle Mitte und eine Stunde Tempo bolzen) auf die Dauer einfach nicht zu kompensieren sind. Vor allem Kugel und Joneleit drehten beim Gast jetzt auf, es spricht für die Moral der Eutinger, dass sie nach dem Vier-Tore-Rückstand in der 51. Minute noch einmal zurück gekommen sind.

 

 

 

SG Pforzheim/Eutingen: Luckert, Studentkowski, Tchentscher – Hohnerlein, Buck 5, Bleh 1, Virzi,

L. Wilhem, Broschwitz 4, Boschmann, M. Lupus, Catak, Ganz 16;5, Anselm 4, F. Schmitt 1, Schneider

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