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SG verpasst Aufstieg in 3. Liga um Haaresbreite

 

 

 - und damit spielen unsere 1. Herren auch kommende Runde in der Baden-Württemberg-Oberliga. Da drängt sich zunächst die Frage auf, wo man denn den Punkt hat liegen lassen?

 

Und da fällt einem spontan das Heimspiel gegen Willstätt ein, bei dem man es auch wegen großem Aluminiumpech nicht schaffte, einen Fünf-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Oder das Spiel in Weilstetten, als ein 7-Tore-Polster nicht verteidigt werden konnte. Aber auch Auswärtsniederlagen bei den Absteigern aus Deizisau oder Lauterstein müssen nun von der Kategorie unnötige Punktverluste in bittere Punktverluste umgruppiert werden. Auch wenn in den nächsten Tagen erst einmal Wunden lecken angesagt ist, so darf die Mannschaft trotzdem auf das Erreichte stolz sein. Und mit etwas Abstand wird sie es sicher auch sein.

 

 

Kein SG-Team hat bislang nach einem Abstieg einen dritten Rang erreicht, geschweige denn um den Aufstieg mitgespielt. Und in keiner Mannschaft wurden bislang so viele Eigengewächse eingesetzt und bewusst auf Spieler von Außen verzichtet.

 

 

„Nach einem Abstieg gab es immer eine Saison der Konsolidierung. Und diese Saison wollten wir bewusst dazu nutzen, dass unsere Talente Erfahrungen sammeln können und ausreichend Spielpraxis erhalten, um sich weiterzuentwickeln“ erklärt SG-Präsident Jörg Lupus die verfolgte Philosophie. Und der Plan ging auch durchaus auf. Nach etwas holprigem Beginn entwickelte sich die Mannschaft immer mehr. Dass es am Ende beinahe für einen Aufstieg gereicht hätte, darf dann durchaus als Erfolg gewertet werden.

 

 

Auf diese Steigerung will Coach Alexander Lipps auch kommende Runde aufbauen.

 

Ein Aufstieg ist nicht Pflicht und wird angesichts zweier Absteiger aus der dritten Liga in die Baden-Würtemberg-Oberliga (Köndringen/Teningen und TV Neuhausen) sowie nur einem sicheren Aufstiegsplatz (aufgrund der Reduzierung der 2. Bundesliga auf 18 Mannschaften) sowieso so schwer wie nie zuvor.

 

Auch die Abgänge von Dominik Seganfreddo, Sandro Münch und Rico Petruzzi müssen erst einmal verkraftet werden. Dennoch will Alexander Lipps wieder oben mitmischen: „Ich glaube, dass das Lehrgeld, das wir dieses Jahr zahlen mussten, gut investiert war“. Und so will er kommende Runde die Rolle des Hechts im Karpfenteich spielen. 

 

 

Hier die Bilder aus Söflingen.....

 

 

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