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SG - Trainerinterviews

 

Deine D1 hat nun die Bezirksligameisterschaft gewonnen. Hast Du vor der Saison damit gerechnet?

 

Beate Lupus: Rechnen darf man ja mit allem….erwarten ist zu viel, dann ist die Enttäuschung groß, wenn es nicht klappt. Allerdings habe ich mit einer guten Platzierung geliebäugelt, dass wir an den körperlich überlegenen Rintheimern vorbeiziehen – ist definitiv mehr als ich erwartet habe.

 

 

Nach dem Unentschieden im Hinspiel in Rintheim hattest Du also keine Hoffnungen?

 

Beate Lupus: Hoffnung klingt irgendwie passiv….das reicht auch im Sport nicht, da musst du etwas mehr tun als nur hoffen und das haben wir getan - wir haben uns gut vorbereitet.

Rintheim kam in der Winterpause zu einer sehr guten  Verstärkung. Die Leistungsträger des TSV trainieren zusätzlich noch bei den Rhein-Neckar Löwen, was sicherlich nicht leistungshemmend ist - und genießen ein, vermutlich, gelegentliches Individualtraining mit Sandro Catak.

Wir hatten mit Nick Kloutschek einen verletzten Leistungsträger, der nach über zweimonatiger Pause und nur zwei Trainingseinheiten, gegen Rintheim sein erstes Spiel gemacht hat. Somit waren unsere Voraussetzungen nicht ganz perfekt. Aber dann wurde es ein Spiel, in dem Vieles gepasst hat. Die Mannschaft hat auf den Punkt funktioniert und jeder hat eine tolle Leistung abgerufen.

 

Insofern scheint unser Konzept auch nicht ganz falsch zu sein, unsere D-Jugend-Talente schon frühzeitig bei der C-Jugend mit trainieren zu lassen. Dieser Sprung ist zwar enorm, aber es zeigt sich, dass es was bringt, sich gegen Stärkere trotzdem behaupten zu müssen. Fördern durch Fordern. Das war schon immer unsere Devise!   

 

 

Würdest Du einen Spieler besonders herausstellen wollen?

 

Beate Lupus: Ein Spieler allein hätte das nicht geschafft. Ich glaube unsere besondere Stärke ist, dass wir auf allen Positionen prima besetzt sind und mehrere Spieler „spezielle“ Qualitäten besitzen. Auch von der Bank können wir noch einmal nachlegen.

Ich mag das Herausheben einzelner nicht, allerdings ist es schon so, dass Bastian Meißner mit einer sehr guten Trefferquote – von 150 Toren, das entspricht knapp 40% unserer erzielten Treffer, sehr auffällig unterwegs war. Doch wenn sich der Gegner darauf konzentriert hat, haben die anderen den Platz super genutzt. Insofern hat sich wieder bewahrheitet, dass die beste Mannschaft gewinnt und nicht die Mannschaft mit den besten Individualisten. Auch mit der D-Jugend reihen wir uns in die SG-Liste beste Abwehr ein, das ist nur in Kooperation zu erreichen.

 

Bemerkenswert am Erfolg ist auch, dass dieser nicht nur mit Spielern des älteren Jahrgangs erreicht wurde. siehst Du das auch so?

 

Beate Lupus: Selbstverständlich. Da der Jahrgang 2005 quantitativ etwas dürftig ist, war klar, dass die 2006 ganz wichtig sein werden und die haben da voll mitgespielt und waren wichtige Stützen. In unserer Startsieben standen sogar noch zwei 2007er und auch die haben mit ihrem Auftritt voll überzeugt. 

 

Welcher Spieler hat Dich am meisten positiv überrascht?

 

Beate Lupus: Unser Keeper Antonio – ist erst mal der Spaß am Training geweckt ….kommt der Ehrgeiz noch dazu, dann lässt sich ganz schön viel bewegen.

Noch vor einem Jahr flogen ihm die Bälle um die Ohren. Doch was er diese Saison alles gehalten hat, war richtig stark. Im Hinspiel in Rintheim hat er uns den Punkt gerettet. Eine solche Leistungssteigerung ist der beste Beweis für den geleisteten Einsatz, sowohl von Trainer als auch Spieler.

 

Im BHV-Pokal wurde es nach einer Niederlage gegen Rintheim der zweite Platz. Bist Du da enttäuscht?

 

Beate Lupus: Überhaupt nicht. Erstens ist ein zweiter Platz in Baden hervorragend. Zweitens war mit so einem Ergebnis vor der Saison nicht zu rechnen. Und drittens hatten wir mit Kirchheim und den Rhein-Neckar Löwen in der Gruppe zwei mächtige Kontrahenten auszuschalten, was nur gelang, in dem wir in beiden Spielen über 100% gaben und das mit teilweise dem jüngeren Jahrgang und Schützenhilfe aus der E-Jugend. Im Finale waren die Kinder einfach platt und konnten  nicht mehr das abrufen, was sonst vielleicht möglich gewesen wäre.

 

Du hast Dich bereit erklärt, kommende Runde wieder die D-Jugend zu trainieren. Was sind Deine Ziele?

 

Beate Lupus: Die Bezirksliga wird nun (endlich) um die Bruchsaler Mannschaften erweitert. Teams wie die Rhein-Neckar Löwen und die des TV Forst werden hier die Qualität der Konkurrenz auf alle Fälle steigern.

 

Mit Antonio Koschetschka-Boos, Nick Kloutschek und Bastian Meißner geben wir drei ganz starke Leistungsträger an die C-Jugend ab. Wir werden daher noch mehr über das gemeinsame Spiel, eine ordentliche Abwehr und eine gute Bank funktionieren müssen. Hauptziel wird es sein, im Kreis Pforzheim die beste Mannschaft zu stellen. Schön wäre natürlich eine Platzierung im vorderen Mittelfeld.

 

Die SG wird kommende Runde drei D-Jugendmannschaften anmelden. Wie schaffst Du das?

 

Beate Lupus: Zunächst einmal bin ich sehr froh, wenn viele Kinder Handball spielen - und das, sehr gerne bei uns. Wir lassen die Kinder in verschiedenen Trainingsgruppen üben und trainieren, hierbei kann ich auf eine perfekte Unterstützung von Klaudia Berneke und Ulf Meißner zählen.

Auch die Besetzung der FSJ Stelle, in der kommenden Runde, wird uns in Person von Tim Kusch (Spieler Herren) unterstützen.  Im „koordinativen“  Bereich steht uns ebenfalls Hilfe bereit, mit Susi Ziegelmeier eine versierte Leichtathletiktrainerin, die in regelmäßigen Abständen bei uns in der Halle ist.

Das hat sich in der abgelaufenen Saison bereits bewährt und wird auch in der kommenden Runde in der Form erfolgreich sein.

 

Wirst Du noch nach Verstärkungen suchen?

 

Beate Lupus: Aktiv nicht. Wir haben augenblicklich viele tolle Kinder in unseren Einheiten. Wenn sich uns jemand anschließen möchte, sagen wir nicht nein – jeder darf bei uns zum Probetraining kommen und natürlich mitmachen. Grundsätzlich ist es immer gut - frühzeitig  zu uns zu kommen, um sich an die etwas „intensiveren“ Strukturen zu gewöhnen.

 

 

 

 

 

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