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Nationalspieler verstärkt SG-Rückraum

Matej Mikita kommt vom Zweitligist ASV Hamm-Westfalen!

 

Nachdem sich Jonathan Buck zu einem Auslandsjahr, im Rahmen seines Studiums, entschloss und vom Verein abmeldete hatte Wolfgang Lipps, sportlicher Leiter der SG Pforzheim/Eutingen, erste Sorgenfalten auf der Stirn.

Zudem hat der TVB Stuttgart in der kommenden Saison das Erstzugriffsrecht bei Rückraum-Shooter Nico Schöttle. Die in dieser Saison so erfolgreiche Königsposition im linken Rückraum drohte wegzubrechen. Doch nicht nur die Spieler auf dem Parkett zeigen in dieser Saison ein beachtliches Niveau.

 

Mit Matej Mikita gelang dem umtriebigen Manager zusammen mit dem Vorstands-Vorsitzenden Jörg Lupus nun ein absoluter Coup. Der 27-jährige wechselt vom Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen in die Goldstadt und verstärkt nicht nur den linken Rückraum sondern insbesondere das Abwehrzentrum.

Dass die SG-Verantwortlichen besonderen Wert auf Abwehrarbeit legen, konnten viele Gegner diese Saison bereits schmerzlich spüren.

Mit einer Größe von 1,95 Meter und 104 kg verfügt der 42-fache slowakische Nationalspieler über Gardemaße. Über Kosice, FTC Budapest, Gyngyösi FKK, Chartres MHB führte sein Weg Anfang dieser Saison zum ASV Hamm-Westfalen, wo er sich insbesondere als Abwehrspieler verdient machte.

 

Pforzheim ist für ihn nicht gänzlich unbekannt. Im DHB-Pokal traf er im August letzten Jahres auf die TGS Pforzheim und zeigte mit zwei Treffern auch, dass er nicht nur Abwehr spielen kann. Der sympathische Slowake plant durchaus ein längeres Engagement in Pforzheim: „Als frisch gebackener Vater rücken nun auch andere Aspekte als die Handball-Karriere ins Blickfeld“. Und bei der Akklimatisierung in der Region darf er auf die Unterstützung der SG-Familie zählen.

 

Ein professionelles Umfeld, eine starke, ambitionierte Mannschaft und dennoch familiäre Strukturen waren auch die ausschlaggebenden Beweggründe für seinen Wechsel.

Sehr zufrieden mit der Verpflichtung zeigt sich auch SG-Trainer Alexander Lipps: „Wenn eine Baustelle mit einem Wunschspieler geschlossen wird, dann ist jeder Trainer mehr als glücklich.“

Ob angesichts des noch möglichen Aufstieges sein Vertrag auch für die 2. Liga oder nur für die 3. Liga gilt, darüber hüllt sich Wolfgang Lipps in Schweigen, fügt jedoch lächelnd hinzu: „Vom Können her kann er es.“

 

[SG]

Fotos: (Wegener)

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