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Letzter Saisonauftritt: SG empfängt den Meister

An vier Niederlagen in Serie können sich bei Handball-Drittligist SG Pforzheim/Eutingen die Wenigsten erinnern, am Samstag um 20 Uhr (Achtung die Anwurfzeit wurde geändert) droht den Eutingern in der Bertha-Benz-Halle zum Abschluss der Saison die fünfte in Folge, denn mit der HSG Konstanz stellt sich der Meister, der nach einem einjährigen Gastspiel in Liga 3 wieder unbedingt in die 2.Bundesliga zurück will vor.

 

Bei den Eutingern ist man froh, dass eine lange Runde zu Ende geht, in der Alexander Lipps aufgrund von Verletzungen mit seinen Mannen ständig personell improvisieren und ein Restkader oft an die Leistungsgrenzen gehen musste. Wichtige Akteure wie Leon Gerstner, Pascal Kirchenbauer und den jungen Arved Horchheimer hat man fast gar nicht gesehen, auch Tom Schlögl und Jonathan Buck sind des Öfteren ausgefallen, in den letzten Wochen hat mit Ingo Catak und Michael Hohnerlein der erfahrene und seit Jahren aufeinander abstimmte Innenblock der Abwehr gefehlt.

 

Auch am Samstag wird Alexander Lipps wieder nur eine Rumpftruppe aufs Parkett schicken können. Trotzdem will man dem Meister wie beim mit 32:34-Toren verlorenen Vorrundenmatch eine Begegnung auf Messers Schneide liefern. Bei diesem Treffen im Konstanzer Schänzle boten die Eutinger seinerzeit im Dezember personell ähnlich angeschlagen wie am Samstag den gastgebenden Seehasen ein echtes Spitzenspiel, man führte vom Anpfiff weg, zwischendurch sogar mit vier Treffern, um nach einem 30:28-Vorsprung in Minute 53 dann doch noch einzuknicken, Tom Schlögl mit sieben, Linus Bleh der sechsmal traf und Max Lupus waren seinerzeit mit fünf Einschüssen die Protagonisten der Pforzheimer.

 

Von dieser heißen Auseinandersetzung kennt man mit Köder, Michelberger und Erifpoulos auch die herausragenden Akteure des Überfliegers, dessen Qualitäten sich nicht nur an den bisherigen 997 erzielten Treffern zeigen, sondern auch dass er von den bisherigen 14 Spielen in der Rückrunde nicht weniger als 13 für sich entschieden hat.

 

Am letzten Spieltag der Saison gilt es sich am Samstag wieder von verdienten Spielern zu verabschieden. Pascal Kirchenbauer, als Jugend-Nationalspieler einer der herausragenden und hoffnungsvollsten Eigengewächse muss seinen gesundheitlichen Problemen Tribut zollen und die Handballschuhe an den Nagel hängen, mit Jonathan Buck, zieht es einen der wurfstärksten Rückraumschützen beruflich in die Schweiz, Michael Hohnerlein, seit „Jahr und Tag“ Chef der Abwehr und zuverlässiger Vollstrecker vom Kreis hat seine Arbeitsstelle und den Wohnsitz nach Südbaden verlegt. Von der zweiten Vertretung sagen Keeper Benjamin Löckel sowie Levin Wilhelm „valet“, weil sich ihre Studien und das intensive Training künftig nicht mehr vereinen lassen.

 

Mit dem erfahrenen Kreisläufer Davor Sruk vom Ortskonkurrenten TGS Pforzheim sowie den Youngstern Maximilian Bröhl (TSB Horkheim), Benett Löhmar (TuS Dansenberg), Linus Adam (DHfK Leipzig) hat man den Kader für die neue Saison wieder entsprechend verbreitert, wie gewohnt stößt auch noch Nachwuchs aus dem eigenen Talentstall dazu.

 

 

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