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Kontinuität auf der Kommandobrücke

Nach fast siebenjähriger Tätigkeit als Trainer der Drittliga-Herrenmannschaft der SG Pforzheim/Eutingen ist die Vertragsverlängerung mit Trainer Alexander Lipps keine Überraschung. Dennoch, so betonen SG-Vorsitzender Jörg Lupus und der sportliche Leiter, Wolfgang Lipps, sind die Zeiten natürlich außergewöhnlich.

 

Als Jugendkoordinator und Trainer der A-Jugend-Bundesligamannschaft geht er sogar in sein zehntes Jahr. Dass die Verlängerung kein Selbstläufer war, liegt auch an der erfolgreichen Arbeit von Alexander Lipps, die sich in der Handballszene natürlich auch bundesweit herumgesprochen hat. Doch Lipps möchte fortführen, was er aufgebaut hat und schätzt hierbei auch die volle Rückendeckung der Vereinsführung. „Auch bei einer schwächeren Phase wird niemand nervös und die Analysen sind allesamt konstruktiv.“ Derzeit führt die A-Jugend der SG sogar die Tabelle der Bundesliga an, die Herren liegen als Aufsteiger mit 6:4 Punkten auf Platz 6. Angesichts der Coronaunterbrechung ist aber noch unklar, wie es weitergehen wird. Das macht die Kaderplanung für die kommende Runde nicht einfacher. Dennoch würde der Coach am liebsten das Gerüst der Mannschaft wenig verändern. „Es war eine klare Entwicklung erkennbar, die durch die Corona-Pause leider nicht fortgesetzt werden konnte. Ich würde gerne mit der Mannschaft eine komplette Saison bestreiten.“

 

Eine Kaderplanung wie sonst üblich lässt die aktuelle Situation aber kaum zu. Derzeit verschlingt sogar der Trainingsbetrieb durch Testungen enorme Summen (Bericht folgt). Wann wieder Zuschauereinnahmen generiert werden können, ist ebenso offen wie die Frage, ob der bislang treue Kreis der Sponsoren die Pandemie gut übersteht und das Engagement unverändert fortführen kann. Trainervater Wolfgang Lipps befindet sich jedoch schon in den ersten Gesprächen mit den Spielern. Die ersten Signale sind positiv und die Gespräche befinden sich auf einem guten Weg. Näheres will sich Lipps nicht entlocken lassen: „Die Zeiten sind außergewöhnlich. Deswegen geben wir die Dinge erst bekannt, wenn auch das letzte Komma besprochen wurde.“

 

[UM]

 

 

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