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Herren 1 überzeugen mit willensstarkem Sieg gegen FFB 34:28

Bericht BNN Pforzheimer Kurier vom 21.11.22

Dieter Glauner

 

Willensstark zum Coup Handball-Drittligist SG Pforzheim/Eutingen entzaubert Spitzenreiter

 

Die Freudentänze der Eutinger Handballer nach dem 34:28 (18:13) gegen TuS Fürstenfeldbruck wollten gar nicht enden.

Zum Schluss wurde auch noch ein Mannschaftsfoto geschossen, nach einem Spiel der SG Pforzheim/Eutingen, das sicher auch nach dem Saisonende in der Dritten Liga noch in Erinnerung bleiben wird.

 

Es war „ein Sieg der Willenskraft, der mannschaftlichen Geschlossenheit“, stellte SG-Trainer Alexander Lipps bei der abschließenden Manöverkritik stolz und zufrieden fest. Das war ein Sieg der mannschaftlichen Geschlossenheit. Alexander Lipps Trainer SG Pforzheim/Eutingen

 

Trotzdem kommt man nicht umhin, einzelne Akteure der Eutinger beim Sieg über den bis dahin erst einmal bezwungenen Tabellenführer herauszuheben. Da war einmal Jan Wörner, der nicht nur zusammen mit Matej Mikita seinen Farben in der Startphase einen 7:3-Vorsprung ermöglichte, sondern auch in der Schlussviertelstunde als der Gast aus dem Speckgürtel von München alles daran setzte das Spiel zu kippen, zusammen mit Pascal Kirchenbauer noch einmal die Keule auspackte.

 

Da war Youngster Arved Horchheimer, dessen Part derzeit im Verwerten der zugesprochenen Siebenmeter besteht, der diese Aufgabe (wie in den vorausgegangenen Spielen schon 20-mal) auch an diesem Abend viermal cool und souverän erledigte, um beim fünften Versuch nervenstark das vom Querbalken zurückprallende Spielgerät in kritischer Phase zum wichtigen 29:25-Zwischenstand zu verwerten.

Da war Keeper Adam Studentkowski, eigentlich die Nummer zwei, dem Alexander Lipps in zehn Minuten vor und dieselbe Distanz nach dem Wechsel das Vertrauen schenkte und der den Gegner mit seinen Reaktionen vor allem nach der Pause fast zur Verzweiflung brachte. Und da war ein Lukas Süsser, der in Zusammenarbeit mit Ingo Catak und Michael Hohnerlein vor allem im ersten Durchgang weder bei Aktionen an der Kreismitte noch durch die gefürchteten Brucker Rückraumkanoniere kaum etwas zuließ und dies obwohl er derzeit mit dem zusätzlichen Engagement beim TVB Stuttgart doppelt belastet ist und mit dem Erstligisten auch schon am Mittwoch gegen Magdeburg im Einsatz war.

 

Es war ein Start-Ziel-Sieg, bei dem die Eutinger dank der wurfsicheren Wörner, Mikita und Lupus und einer hoch konzentrierten Abwehr mit 7:3-Treffern vorlegten, ehe die Bayern mit ihrem Tempohandball (erste Welle und schnelle Mitte) vor allem über den antrittstarken Kerst mit 11:13 bedrohlich nahekamen.

Neu instruiert in einer Auszeit und dank konsequent genutztem Überzahlspiel ließen Broschwitz und Co die SG mit einem 18:13-Vorsprung in die Kabine gehen.

Nach starken zehn Minuten der SG nach der Pause (24:17) zeigten die Panther dann aber doch noch die Krallen, und als die nun offensiver und aggressiver deckenden Gäste drei Minuten vor dem Ende bis auf drei Treffer herangekommen waren, war es enorm wichtig, dass Tim Ganz eine Überzahl konsequent zum vorentscheidenden 30:26 nutzte.

 

SG Pforzheim/Eutingen: Rutschmann, Studentkowski – Mikita 5, Ganz 3, Süsser 2, Catak, M. Lupus 3, Faeser, Schlögl, Kirchenbauer 5, Broschwitz 2, Wilhelm, Reisinger 1, Hohnerleiin, Wörner 9, Horchheimer 5/4.

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