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Gegen den Deutschen Meister mitgehalten

Aus dem Pforzheimer Kurier vom 28.02.2020

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Fedra

Pforzheim.

 

In der Meisterrunde der Handball-A-Jugend-Bundesliga treffen sie wöchentlich auf die besten deutschen Nachwuchsmannschaften. Auf die ganz großen Namen des Handballs hierzulande. Am Sonntagmittag etwa gastierte der amtierende deutsche Meister, die SG Flensburg-Handewitt, in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle.

 

 

Und wie schon gegen den SC Magdeburg oder die JSG Melsungen schaffte es die SG Pforzheim/Eutingen, auch den Riesen aus dem hohen Norden ordentlich Paroli zu bieten. Zur Halbzeit führten die Gastgeber nur mit 13:12 – und auch zehn Minuten vor Schluss war das Spiel noch völlig offen – 20:20. „Dann sind uns drei Fehler in Folge passiert. Zum ersten Mal in diesem Spiel. Bis dahin haben wir jeden Schnitzer durch eine gute Aktion direkt danach wieder wettgemacht“, analysiert Trainer Alexander Lipps. „Nach diesen drei Minuten war das Spiel weg. Wir mussten etwas riskieren, das ging in die Hose.“

 

Die Gäste nutzten die schwindenden Kräfte der Pforzheimer gnadenlos aus und gewannen noch mit 32:24. Marek Nissan war mit acht Toren Topscorer der Norddeutschen. Aufseiten der Gastgeber trafen Matthias Dienel mit ebenfalls acht und Tim Faeser mit sechs Toren am häufigsten.

Durch die vierte Niederlage im fünften Spiel der Meisterrunde rutscht die SG-A-Jugend auf den achten und letzten Tabellenplatz ab. Was bei genauerer Betrachtung der Möglichkeiten und Konkurrenten nicht verwunderlich ist. Bei Clubs wie den Rhein-Neckar Löwen oder dem TSV Bayer Dormagen bewohnen die meist schon in der C-Jugend gescouteten Spieler die vereinseigenen Internate.

 

Ein Nachwuchsleistungszentrum kann die SG ihren Spielern dagegen nicht bieten. Trotzdem sind die Schützlinge von Lipps und Markus Rauch konkurrenzfähig. „Wenn wir einen Sahnetag wie gegen Hamburg erwischen, traue ich uns jederzeit zu, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen“, sagt Lipps. Die Mannschaft um die Schlüsselspieler Faeser, Rechtsaußen Dominik Grosshans und die beiden Kreisläufer Lukas Süsser und Felix Reisinger definiert sich über die Defensivarbeit. Im Angriff setzt die SG auf schnelles Umschaltspiel – im Idealfall über 60 Minuten. Gegen den deutschen Meister klappte das lange gut. Am Ende fehlten ein paar Körner.

 

SG Pforzheim Eutingen: Ivan Vukoja, Luca Jankovsky, Felix Reisinger, Matthias Dienel 8, Leo Elger1, Tim Krauth, Maik Bratschke 1, Jonas Beyer, Tim Faeser 6, Tim Mügendt 1, Dominik Grosshans 6/4, Fynn Winterfeld, Lasse Keller, Lukas Süsser 1

 

 

 

Bilder hier....

 

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