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Das Handballwochenende der Verlustpunkte

Pforzheimer Kurier vom 6.05.24

 

SG fehlt am Ende die Kraft

Von David Dittrich

 

Die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen haben in der Dritten Liga Süd auswärts beim VfL Pfullingen mit 31:37 (14:19) verloren.

„Wir haben lange mitgehalten“, berichtete Co-Trainer Markus Baumann im Anschluss an die Partie. Vor allem am Schluss fehlten den Gästen sichtbar die Kräfte. In der Anfangsphase waren sich beide Mannschaften tatsächlich auf Augenhöhe begegnet. Nicht nur der Co-Trainer der SG sah dabei eine aggressive Pforzheimer Mannschaft, die von einem überragenden Torsten Anselm angeführt wurde. Der Angreifer erzielte mit 13 Treffern mit Abstand die meisten Tore aller Akteure.

 

Nach knapp 18 Minuten übernahmen die Hausherren stärker das Kommando. Das lag auch daran, weil die SG ihre Chancen nicht mehr konsequent nutzte. „Wir hatten dann zwei bis drei Mal Aluminiumpech und haben dann Tempogegenstöße kassiert“, sagte Baumann. Innerhalb von sechs Minuten setzte sich Pfullingen mit fünf Toren ab. Die SG-Abwehr schaffte es in dieser Phase nicht, dem Angriffsdruck der Hausherren standzuhalten. Bis zur Pause blieb es bei dieser Differenz.

 

  Eutinger kommen nach der Pause wieder ran

„Wir sind gut aus der Halbzeit gekommen, mit verbesserter Abwehrarbeit“, sagte Baumann. Seine Mannschaft kämpfte sich bis zur 38. Minute auf 18:20 heran. Allerdings fehlte den Gästen in einigen Aktionen die Durchschlagskraft, was aber auch der Personalsituation geschuldet war. „Uns fehlen gerade im Rückraum verletzungsbedingt die Alternativen“, berichtete Baumann. Der erneute Ausfall von Jonathan Buck habe die Situation verschärft, sagte der Übungsleiter. Pforzheim hielt auch in der Schlussphase ordentlich dagegen, war aber nicht mehr in der Lage, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Vier Minuten vor dem Ende traf Luca Mariani zwar zum 29:33, doch 90 Sekunden später hatten die Hausherren die Partie durch zwei weitere Tore endgültig entschieden.

 

„Hinten raus haben uns einfach die Kräfte gefehlt. Von daher ist die Niederlage auch in der Höhe verdient“, resümierte Baumann.

Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen die HSG Konstanz belegt die SG Platz sieben in der Tabelle.

 

SG Pforzheim/Eutingen: Studentkowski, Tschentscher, Luckert, Anselm 13 Tore, Mauch 4, Bleh 2, Mariani 2, Broschwitz 2/1, Virzi 1, Schneider 1, Schlögl 1, Lupus 1, Ganz 1, Reisinger, Boschmann

 

Fotos (Michaela Mariani)vom Spiel in Horkheim  findet ihr hier...

 

 

Badenliga- Herren 2

TSG Wiesloch - SG Pforzheim/Eutingen: 29:25 (13:12)

 

Die TSG Wiesloch gewinnt in einem intensiven Spiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen mit 29:25 (13:12). Faro Leo-Luca Giuliano sticht mit 11 Toren hervor.

Diese beeindruckende Leistung verhalf seiner Mannschaft schlussendlich nicht zu den letzten zwei zu vergebenden Punkten. In einem hart umkämpften Spiel hat sich die TSG Wiesloch durchgesetzt und einen Heimsieg gesichert. Zu Spielbeginn zeigte sich eine sehr ausgeglichene Begegnung, sodass die SG Pforzheim/Eutingen in der 15. Spielminuten mit einem knappen Vorsprung von einem Tor (5:6) führte.

 

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte Einstand und jeweils eine hauchdünne Führung zwischen den beiden Mannschaften hin und her. Die gut stehenden Abwehrreihen ließen auf beiden Seiten, zwischen Spielminute elf und siebzehn keine Tore zu. Zum Pausenpfiff stand es 13:12 für die Gastgeber.

 

Scheinbar nahtlos ging es nach der Halbzeitpause weiter. Bis zum Schluss des spannenden Vergleichs war kein Favorit zu erkennen. Wobei die Pforzheimer Gäste in der 43. und 48. Minute mit drei Toren in Front lagen. Tatsächlich gelang es der TSG Wiesloch auf unglaubliche Art und Weise, erst in den letzten dreieinhalb Minuten, das Spiel zu drehen und gewannen das Match mit 29:25.

 

SG Pforzheim/Eutingen: Faro Leo-Luca Giuliano (11), Hannes Schnepf (5), Frederick Rothfischer (3), Levin Wilhelm (3), Lukas Hofsäß (2), Elias Dörflinger (1), Bastian Amberger, Nico Gunzelmann, Jonas Kurbel, Paul Lupus, Benjamin Löckel, Bastian Meißner, Dominic Mohrlok Offizielle: Nils Wilhelm

 

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