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Alexander Lipps bleibt Konstante bei der SG

Das Bild hat Gewohnheit, und ist doch keine Selbstverständlichkeit: Alexander Lipps wird auch nächstes Jahr auf der Trainerbank des Pforzheimer Drittligisten sitzen und zählt damit zu den Trainern mit der längsten Verweildauer bei einem Verein in der höherklassigen Handballzunft.

 

Im Nachgang zum Heimsieg gegen HT München verlängerte der Pforzheimer Coach, der im letzten Jahr unter die zehn besten Nachwuchstrainer Deutschlands gewählt wurde, sein Arbeitspapier wie üblich um ein weiteres Jahr. Da drängt sich die Frage auf, warum Lipps von seinem Vater Wolfgang, der für die sportlichen Belange der SG zuständig ist, nicht einen länger laufenden Vertrag erhält. „Das ist ein Mix aus Tradition und Aberglaube“, den er darin begründet, dass es bislang immer so war und gut gelaufen ist.

 

Lipps selbst gefällt die vielfältige Aufgabe. Neben dem Drittligateam zeichnet er noch für die A-Jugend-Bundesligamannschaft sowie die C-Jugend verantwortlich. Ein Paket, mit dem ihm mutmaßlich auch kein höherklassiger Verein locken wird. Er selbst genießt die Ruhe im Verein und spürt das Vertrauen des Vorstands: „Es gibt keine Forderungen einen bestimmten Tabellenplatz zu erreichen. Den Druck mache ich mir selbst.“

 

Doch nachdem es der Mannschaft trotz einer immensen Verletzungswelle bislang gelang oben mitzuspielen, drängt sich die Frage auf, ob er in seiner 11. Saison als Trainer der SG sich selbst auferlegt, um den Aufstieg mitspielen zu wollen. „Das wäre fatal. In dieser verrückten Südstaffel kann jeder jeden schlagen. Das erleben wir jedes Wochenende. Wir haben gesehen, wie schnell es mit Verletzungen gehen kann. Wir sind gut beraten, immer nur von Spiel zu Spiel zu denken und als erstes Punkte gegen den Abstieg einzufahren.“

 

In den kommenden Wochen will der Verein nun die auslaufenden Spielerverträge verlängern. Für einen größeren Kaderumbau gibt es keinen Grund. Aber einige auslaufende Verträge und sehr schwer wiegende Verletzungen bereiten ihm dann doch etwas Kopfzerbrechen.

 

 

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