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Grundschul-Handball-Liga

Schuljahr 2016/17 für Grundschüler der 3. und 4. Klassenstufe

„Handball mit den positiven Werten einer Mannschaftssportart, ist ein idealer Sport für die Jugend. Vom Anforderungsprofil gibt es kaum eine Sportart, die so vielseitig ist. Körpereinsatz, Schnelligkeit, Artistik, Ballgefühl, Kreativität, taktisches Verständnis, geistige Mobilität – all das findet sich in einem Handballspiel wieder.“ (Ex-Bundestrainer Heiner Brandt)  

 

Die Idee:

In Pforzheim soll eine Grundschul-Handball-Liga installiert werden.

 

- Grundschulen melden ihre Teilnahme an,

- trainieren im Sportunterricht verstärkt Handball,

 - unterstützt durch die Trainer der Vereine (Kooperation),

- mit dem Ziel im Wettkampf der Schulen das Erlernte zu zeigen.  

 

Ziele der Schulen:

Die Schulen erhalten Unterstützung beim Erlernen eines großen Sportspiels durch qualifizierte, lizenzierte Trainer (Kooperation) Die Schüler erhalten eine gezielte Förderung in ihrer Entwicklung:

 

- Motorische Grundlagenschulung (z.B.: fangen, werfen, laufen, hüpfen, springen)

- Schulung der koordinativen Kompetenzen (mit und ohne Ball)

- Schulung der Selbstregulation durch exekutiven Kompetenzen

- Entwicklung einer allgemeinen Spielfähigkeit durch weiterführende Spielreihen  

 

Ziele der Vereine:

 

  • Kinder durch gezielte Bewegungsangebote (Sportunterricht – AG´s) zum aktiven Sporttreiben im Verein animieren - Mitgliedergewinnung  
  • Kindern mit dem Spielfestcharakter, den Wettkampfsport näher bringen um einen möglichen Zugang zum Vereinssport zu schaffen. (Präsentation der Sportart Handball ist wichtig, da die Spieler und Mannschaftszahlen deutlich rückläufig sind)
  • Nach dem Motto aus der Breite in die Spitze - Förderung des Breitensports statt ausschließliche Eliteförderung. (möglicherweise ist eine Anhebung des allgemeinen Spielniveaus möglich)  

 

Konzeptüberlegung zu den Grundlagen:

Es ist notwendig eine moderne, den veränderten Bedingungen (Bewegungsmangel, keinen Zugang zu Vereinen, Ganztagesschulen, etc.) angepasste Kinderhandballkonzeption vorzulegen, die die Kinder entwicklungsgemäß, altersgerecht und langfristig optimal fördert und fordert. Für die folgenden Überlegungen zu einer Grundschul-Handball-Liga mit Wettkampfstruktur sind daher folgende allgemeine Leitlinien maßgebend:

  1. Wettspiele müssen sich am Alter und Können der Kinder orientieren.
  2. Entwicklungsgerechtes Spielen sollte Spielfähigkeit und Kreativität entwickeln.
  3. Um motorische, koordinative und spielerische Fähigkeiten vielfältig zu entwickeln, muss der Leistungsaufbau langfristig sein
  4. Faszination und Spielfreude soll vermittelt werden – Erlebnisorientiert statt Ergebnisorientiert
  5. Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen  

 

 

Auf folgenden Erfahrungen beruhen unsere Überlegungen:

Wir bieten – außer unseren dauerhaft stattfindenden AG´s, den Kindern unserer Kooperationsschulen der Klassenstufen 2 den Grundschul-Handballtag. In einer Grundschule den Klassenstufen 3 und 4 zweimal im Jahr ein Grundschul-Handballturnier, Training und Unterstützung bei „Jugend trainiert für Olympia“ und den Bundesjugendspielen (hier sind auch schon die Kindergärten und die Klassenstufen 1 und 2 mit eingebunden). 2015 haben wir das erste Mal für unsere Kooperationspartner ein schulübergreifendes Grundschul-Handballturnier für die Klassenstufen 3 und 4 organisiert, das guten Zuspruch fand. Allerdings sind alle Maßnahmen kaum nachhaltig was die Mitgliederneugewinnung angeht. Auch kann über diese „Einzelmaßnahmen“ der „Wettkampfgedanken“ eines Ligaspielbetriebs nur schlecht vermittelt werden. Die Kinder erkennen kaum für was es sich lohnen kann fleißig zu trainieren. Für diesen Altersbereich bietet der Vereinssport bis acht Jahre Minihandballspielfeste, für ab 9-Jährige beginnt, mit der E-Jugendzeit, ein normaler Ligaspielbetrieb. Auf Basis der Handball-Spielfeste soll auch die neue Grundschul-Handball-Liga aufgebaut werden.  

 

 

Konzeptüberlegung zur möglichen Umsetzung:

 

Es sollen pro Schuljahr, je nach Meldungen der Schulen, Turniertage in Form von Spielfesten organisiert werden mit dem Schwerpunkt Handball. Es wird aber nicht nur Handball gespielt, sondern gleichzeitig, z.B. für die spielfreien Mannschaften, andere Spiele, Wettkampf- und Bewegungsformen angeboten werden. Wenn Handball gespielt wird, dann aber ein Handballspiel, zu dem die Kinder die motorischen, technischen, taktischen und koordinativen Voraussetzungen haben. Das Handballspiel, ohne dem Spiel seine Identität als Handballspiel zu nehmen, ist so weit vereinfacht, dass auch Spielanfänger problemlos mitspielen können. Die Schulteams sollen in gemischter Form antreten und nicht nur aus bereits handballspielenden Kindern bestehen. Nach der Durchführung aller Turniere soll es am Ende eine Tabelle geben, also ein quasi „Schulmeister“ ermittelt werden. Der Modus ist abhängig von den Meldezahlen. Bei den koordinativen Übungen (Tests) werden die drei punktbesten Mädchen und Jungs, pro Event, ermittelt und die Gewinner erhalten gegebenenfalls einen Preis/Auszeichnung. Die Schulen stellen die Räumlichkeiten und  FSJ´ler/Schülermentoren zur Verfügung und mögliche Helfer für den Verkauf von Getränken und Essen. Der Verein (evtl. unterstützt durch den Sportkreis) übernimmt das Erstellen der Spielpläne, Organisation Schiedsrichter, Stationsbetreuer zur Abfrage der koordinativen Tests. Vertreter/Trainer der/des Vereine/s sollen die Sporteinheiten in der Schule besuchen um Hilfestellung beim Üben zu geben. Dieser Vereinsbeitrag soll über Kooperationen finanziell gefördert werden.    

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