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Unser Torhüter-Team

Saison 2017/2018

1.Reihe von links:

Yannik Mentzel (D-J), Antonio Koschetzka (D-J), Gabriel da Silva (E-J), Thomas Nagel (D-J), Devran Uludag (E-J)

 

2.Reihe von links:

Jörn Wagner (Trainer), Arthur Sander (B-J), Lukas Mendesevic (B-J), Raphael Sick (D-J), Florian Großhans (B-J), Julius Seng (D-J), Manfred Karpstein (Trainer)    

 

Hinten von links:

Luca Jankovsky (B-J), Benjamin Löckel (A-J), Moritz Haubrock (A-J), Yannik Schwarz (C-J), Lukas Sauer (C-J)

 

Es fehlen:

 

 

Der Torwart…

„Wenn der Torwart einen Fehler macht,

wird er sofort ausgelacht. Meistens die, die nie im Tor gewesen, fühlen sich dazu erlesen. Doch schau sie an. – Denen fehlt der Mut. Sind meist nur mit der Schnute gut. Der Torwart weiß, wann es kriselt. Meistens dann, wenn sich alles schon verpieselt. Dann ist er gefragt, der letzte Mann. Jetzt muss er zeigen, was er kann. Jetzt kann er diejenigen kriegen, die sich sonst vor Lachen biegen. Jetzt bestimmt der Torwart ohne Frage über Sieg oder Niederlage. Der Torwart, an dem Spruch ist was dran: Im Spiel ist er der wichtigste Mann.“

 

Mit diesem Gedicht von Detlef Kleinmann (Torwartschule), das ich schon 2008 in meinem Bericht integriert hatte, möchte ich unseren diesjährigen Bericht der Torwarttrainer beginnen.

 

Wie schon letztes Jahr angekündigt, sind wir aus dem Herrenbereich ausgeschieden und konzentrieren uns voll auf die Jugendarbeit. Aber auch die Frauen zeigten zunächst reges Interesse an unserem Training. Dann kam aber deren eigene persönliche Nachwuchsplanung zum Tragen und so wurden es, auch aus zeitlichen Gründen, nur ein paar einzelne Trainingseinheiten mit Isabelle Wahl. Schaun mer mal, ob sich in dieser Runde wieder mehr personelle und zeitliche Möglichkeiten für das Team von Henning Rupf ergeben.

 

Beginnen wir mit den Jüngsten, der E-Jugend, wo Finn Meißner nun doch nicht seinem Idol Niklas Landin nacheifern will und sich für das Feldspiel entschieden hat. Es wäre auch schade, wenn ein so talentierter Linkshänder ins Tor rücken würde, denn Linkshänder gibt es nun doch nicht so viele wie Sand am Meer. Aber wir brauchen nicht bange sein, denn mit Thomas Nagel (Jg. 2007) hat er einen würdigen Nachfolger gefunden, der auch schon regelmäßig ins Training kommt. Sein Trainingsfleiß ist ungebrochen, allerdings wäre manchmal etwas mehr Konzentration nicht schädlich. Und weitere junge tatenhungrige Ballfänger stehen schon mit Devran Uludag (Jg. 2008) und Gabriel da Silva (Jg. 2009) in den Startlöchern.

 

Unsere beiden Newcomer des letzten Jahres in der D-Jugend, Raphael Sick und Yannik Mentzel, die in der letzten Saison von Beate aus dem Hut gezaubert wurden, haben ihre Liebe zum Torwarttraining entdeckt und lernen fleißig das ABC des Torhüters, welches sie immer besser beherrschen. Zu ihnen gesellt hat sich Antonio Koschetzka, der am Anfang wohl seiner Mutter zuliebe ins Training kam, aber sich zwischenzeitlich für die Position zwischen den Pfosten begeistert und sich erstaunlich schnell und gut entwickelt hat.

 

In der C-Jugend hat sich einiges getan. Christos Tsinis kehrte in sein Heimatland Griechenland zurück und ich muss sagen, er fehlt uns, dieser sympathische junge Bursche. Wir wünschen ihm alles Gute. Luca Jankovsky und Florian Grosshans wechselten in die B-Jugend, sodass nur Yannik Schwarz übrig blieb. Doch Trainer und Jugendkoordinator Alexander Lipps konnte zwei Talente von außerhalb für unseren Verein gewinnen und so bekommt Yannik mit Julius Seng und Lukas Sauer ordentlich Konkurrenz. Beide haben schon einige Trainingseinheiten hinter sich und bereits eine kleine Entwicklungsphase durchgemacht.

 

Mit einem Großaufgebot an Torhütern war die B-Jugend in die Runde gestartet. Mit Thatree Ludwig, Manuel Schöttle, Arthur Sander und Freddy Fauerbach war ein außergewöhnlich gutes Quartett vorhanden, welches noch von Luca und Florian aus der C-Jugend ergänzt wurde. Die überragenden Leistungen der B1 und B2 wären ohne den tollen Einsatz der Jungs, von denen einige immer wieder verletzungsbedingt zeitweise passen mussten, nicht möglich gewesen.

 

Thatree hat den Verein verlassen und auch Freddy, der sich im Heimspiel der Deutschen Meisterschaft gegen Berlin sehr schwer verletzt hatte und noch für einige Zeit außer Gefecht gesetzt ist, kehrte zu seinem Heimatverein nach Schwetzingen zurück. Wir wünschen ihm sportlich und gesundheitlich alles Gute.

 

Manuel Schöttle hat sich ebenfalls verabschiedet und seine Liebe zur Musik entdeckt. So heißt es nun für Arthur und Luca in dieser Saison an die letzte anknüpfen und das Tor der B1 vernageln. Arthur, der vergangene Saison etwas an Motivation verloren hatte, zeigte sich zuletzt im Training wieder von seiner besten Seite, was auch erforderlich ist, denn Luca ist ein Trainingsweltmeister und zeigte sich zuletzt bärenstark. Florian Grosshans und Lukas Mendesevic ergänzen das Team und stehen in Trainingsfleiß und –güte den beiden in nichts nach.

 

Besonders erwähnenswert ist, dass Arthur seinem Sport zuliebe seine Familie verlässt, um hier bei einer Gastfamilie zu leben und hier zur Schule zu gehen. Das verdient Respekt und Hochachtung.

 

Bei der A-Jugend hatten Eigengewächs Konstantin Regelmann und Moritz Haubrock die Bude sauber gehalten. Sich jedes Jahr in der Bundesliga unter den vorderen Platzierungen wiederzufinden spricht für sich. Da waren diese zwei eine echte Bank, die stetig im Training vollen Einsatz zeigten. Konstantin, der eigentlich an die 1. Mannschaft herangeführt werden sollte, nimmt sich eine Auszeit und reist zu fernen Zielen. Wir sind uns aber sicher, dass wir uns in der Halle wiedersehen werden. Damit Moritz nun nicht alleine da steht, hat er Verstärkung aus Schmiden bekommen, von wo Benjamin Löckel den Weg nach Pforzheim gefunden hat und hier nun sein Glück versuchen will.

 

 

Nun noch ein paar persönliche Worte von Jörn, denen ich mich gerne anschließe.

Respekt Jungs, was ihr an Zeit und Ehrgeiz investiert, ist phänomenal. Ihr seid schon so weit. Wo andere in eurem Alter weiß ich was machen, steht ihr in der Halle oder auf dem Spielfeld euren Mann. Dies beeindruckt. Wir trainieren mit euch, organisieren, machen Fahrdienst und sind wenn nötig, auch mal Seelentröster. Nicht selten treten wir euch in den Hintern und treiben euch an. Und ihr gebt viel zurück, wenn wir an eurem Talent und an euren Erfolgen teilhaben dürfen. Dafür steht die SG und das macht uns stolz.

 

 

Manfred Karpstein für und mit Jörn Wagner

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