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SG will auswärts punkten

 

Nachdem man den doppelten Punktgewinn trotz starker 50 Minuten gegen die internationale Star-Truppe aus Willstätt mit viel Wurfpech noch aus der Hand geben musste, zeigte unser Team mit dem überzeugenden Auswärtssieg in Schwäbisch Gmünd und dem Kantersieg gegen den TSV Blaustein genau die Reaktion, die sich Trainer Alexander Lipps mit der Mannschaft erarbeitet hat.

 

Trotz des Ausfalles einiger Leistungsträger imponierte die starke spielerische Leistung im Angriff, die sich erneut auf eine starke Defensive verlassen konnte. Die A-Jugendlichen Tim Kusch und Nik Wittke waren wieder einmal Paradebeispiel für die hervorragende Jugendarbeit.

Im siebten Jahr hintereinander spielt die A-Jugend der SG in der ersten Bundesliga. Obwohl sich viele Vereine ob ihrer Jugendarbeit rühmen, haben das noch nicht einmal alle Bundesligisten geschafft. Dementsprechend wirkte das A-Jugend-Duo auch als weitere Belebung einer spielfreudigen ersten Mannschaft.

 

Der Spielplan hat nun drei - vermeintlich - leichte Aufgaben vorgesehen. Die Oberliga ist in zwei Klassen unterteilt. Platz 1 bis Platz 7 kämpft um die beiden Aufstiegsplätze und ab Platz 8 (16:20) bis Platz 16 (11:25 Punkte) geht es um den Abstieg. Unsere nächsten Gegner befinden sich allesamt in diesem Abstiegskampf. Und entsprechend motiviert wird die Mannschaft von Amicitia Viernheim sein.

 

Sind es doch gerade die zusätzlichen Punkte gegen die „Großen“, die in der Endabrechnung den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Und hier zeigte sich die Mannschaft an der hessischen Grenze als unangenehmer Gegner. Mit einem Sieg in Willstätt und einem Remis gegen Weilstätten erwiesen sie sich schon als Punkteräuber in den oberen Regionen.

 

Da kommt Coach Alexander Lipps wahrlich nicht entgegen, dass Jan Strehlau und Dominik Seganfreddo unter der Woche nur ein leichtes Bewegungstraining absolvieren können. Ein Einsatz würde hohe Risiken mit sich bringen. Auch Nicolas Gerstner hat es schwerer erwischt als erwartet. Das Fieber will nicht weichen. Um in Viernheim bestehen zu können, braucht Trainer Alexander Lipps zwar „heiße“ Spieler, doch dürfte dies dann doch anders gemeint sein.

 

Trotz dieses Pechs reagiert Trainer Alexander Lipps gelassen: „Ich werde es als Trainer wohl nie erleben, dass man verletzungsfrei durch eine Saison kommt. Deswegen haben wir auch mehr als sieben Spieler im Kader und wenn drei aus der Stammformation ausfallen, erwarte ich von denen, die sonst hinten anstehen müssen, eben 100%.“

Und, dass diese 100% in Viernheim nötig sein werden, zeigte das Hinspiel. Nur einem 10:4-Traumstart war der Erfolg zu verdanken. In der restlichen Spielzeit zeigten die Viernheimer, dass sie auf Augenhöhe Handball spielen können.

 

Nach einer Faschingspause geht es dann in den Heimspielen gegen die auch in der unteren Region platzierten Mannschaften aus Deizisau und Neckarsulm darum, sich eine gute Ausgangsposition zu schaffen, ehe einige Duelle gegen Aufstiegskandidanten auf den Spielplan stehen. Die gute Ausgangsposition als Tabellenzweiter soll hierbei nicht kaputt gemacht werden. Die Auswärtsklatschen in Deizisau und Steißlingen sollten hier als mahnende Beispiele für die Spielvorbereitung herangezogen werden.

 

[UM]

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