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SG Pforzheim/Eutingen mit Sorgen und Mut in Abstiegsrelegation (PZ 07.05.17)

Pforzheim. Wenn Handball-Drittligist SG Pforzheim/Eutingen am Samstag in die Abstiegsrelegationsrunde in Volmetal bei Lüdenscheid startet, stehen Trainer Alexander Lipps einige Sorgenfalten auf der Stirn. Zu viele Abwehr- und Wurfschwächen und zu leichtsinnige Ballverluste sind zum Rundenabschluss beim 29:29 (14:17)-Unentschieden zu Hause gegen den bereits zuvor feststehenden Absteiger VTV Mundenheim zu beklagen. Erschwerend kommt hinzu: Die Stammkräfte Dominic Seganfreddo, Philip Schückle, Bastian Langenfeld und Michael Hohnerlein werden in der Viererrunde der Drittletzten der dritten Bundesligen weiter verletzt fehlen. Dies bestätigte der Coach der PZ.

 

Mönch macht manches möglich

 

Andererseits gibt es auch mutmachende Momente: Vor allem der Auftritt in der zweiten Halbzeit lässt auf das Turnier in Westdeutschland hoffen. Lipps wechselte in der Bertha-Benz-Halle gegen die Ludwigshafener Vorstädter den prächtig reagierenden Torhüter Ricardo Petruzzi ein und Manuel Mönch trumpfte von Minute zu Minute stärker auf. Seine Würfe trafen plötzlich ins Ziel.

 

Patrick Buschsieper erwies sich als der überragende Mann auf dem Platz. Der Mundenheimer Brecher traf von links, durch die Mitte und aus allen Lagen und erzielte so sechs Feldtore. Und dennoch: Hätte Buschsieper nicht nach 58 Minuten einen Siebenmeter versemmelt, hätten die SGler wohl nicht mehr aus dem 25:28-Rückstand nach 51 Minuten das 29:29 gezaubert.

 

Während Gästetrainer Patrick Horlacher das Remis als gerecht bezeichnete, haderte Alexander Lipps: „Acht oder neun Abpraller landeten alle beim Gegner.“

 

Der 20-jährige für Mundenheim spielende gebürtige Pforzheimer Christopher Bregazzi lobte die SG: „Sie hat nicht umsonst die stärkste Abwehr der Liga.“ Das Talent, das auf Rechtsaußen eine ordentliche Partie ablieferte und demnächst wieder nach Pforzheim ziehen will, kennt sich auch bei der TGS aus: „Die hatten einfach Pech und zu viele Verletzte.“ Die SG bereitet sich nun aufs Wochenende vor. Sollte am Samstag um 15 Uhr LVB Leipzig (Oststaffel) bezwungen werden, geht es am Sonntag gegen den Sieger aus dem Duell der gastgebenden TuS Volmetal (Weststaffel) gegen die SG VTB Altjührden aus dem Friesland (Nordstaffel) um den Klassenerhalt. Zumindest eines der vier Teams rettet sich. Für den Fall, dass noch Mannschaften zurückziehen sollten, wird am Sonntag vorsorglich auch der dritte Platz ausgespielt.

 

Autor: Bruno Knöller

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