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D- und E-Jugend präsentieren sich auf größerer Bühne

Wie so oft in den letzten Jahren nahm unsere D-Jugend am Dreikönigstag beim stets gut besetzten Schlossberg-Cup in Herrenberg teil. Nachdem wir im Vorjahr noch in der Gruppenphase gescheitert waren, erreichten wir heuer einen hervorragenden dritten Platz.

 

Das erste Spiel fand gleich gegen die gastgebende SG H2Ku statt. Trotz morgendlicher Verschlafenheit ließen wir den Gastgebern keine Chance und gewannen ungefährdet mit 13:6. Auch im zweiten Spiel gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Ostbayern, die JSG Amberg-Sulzbach gab es einen Sieg. 11:7 hört sich knapper an als das gefühlte Ergebnis. Im dritten Spiel gegen die HABO Bottwar, immerhin auch Bezirkligist, zeigte unser Team eine ganz starke Leistung und fertigte den Gegner mit 15:7 ab. Vor dem entscheidenden Duell um den Gruppensieg gegen die SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell hatte sich die Mannschaft scheinbar jetzt richtig in den Turnierrhythmus eingefunden. Doch zunächst wurde es schattig auf dem Spielfeld. Der Gegner brachte drei Rückraumspieler aufs Parkett, die von der Größe in keiner B-Jugendmannschaft negativ auffallen würden, während wir nur einen Spieler des Jahrganges 2005 gegenüberstellen konnten. Und beim Jahrgang 2006 sind wir körperlich benachteiligt. Die folgende 8:12-Niederlage aber alleine auf körperliche Unterschiede zu schieben, wäre zu einfach. Während eines Jahres macht eine Mannschaft in der Summe recht viele Fehler. Und unsere D-Jugend hatte beschlossen, diese Fehler nicht über die Saison zu verteilen, sondern in einem Spiel zu verbrauchen. Nach wenigen Minuten lagen wir schon fast aussichtslos zurück. Auch ein zwischenzeitiges Aufbäumen und ein Verkürzen auf zwei Tore brachte nicht Mut und Entschlossenheit zurück, sondern Angst und Unsicherheit, so dass wir dem Gegner den Gruppensieg und damit vermeintlich leichteren Halbfinalgegner überlassen mussten.

 

Im letzten Gruppenspiel forderte Trainer Ulf Meißner Wiedergutmachung und erhielt diese - ansatzweise. Gegen den HC Coburg gab es einen klaren 9:3-Erfolg, der aber durchaus noch etwas deutlicher hätte ausfallen dürfen.

 

Im Halbfinale warte der HSC Schmieden/Oeffingen, Tabellenzweiter der Bezirksliga Rems/Stuttgart auf uns. Mit ihrer hervorragenden offensiven Pressdeckung hatten die Schmiedener in der anderen Gruppe Mannschaften wie Balingen/Weilstetten den Zahn gezogen. Und auch im Spiel gegen uns waren es die Schmiedener die ein bis zwei Tore vorlegten. Doch mit einer sehr guten spielerischen Leistung konnten wir die offensive Deckung ein ums andere Mal überspielen und uns unsere Chancen herausarbeiten. Die Abwehr packte nun kräftiger zu und glich den körperlichen Nachteil durch Beherztheit aus. Wenige Minuten vor dem Ende konnten der den Ausgleich erzielen. Doch statt das Pendel nun auf unsere Seite zu ziehen, waren es Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und liegen gelassene 100%-ige, die uns um mehr brachten. Doch gegen den späteren Turniersieger mit der Hälfte E-Jugendlichen im Kader knapp im Halbfinale zu unterliegen, ist keine Schande.

 

Das Spiel um den dritten Platz brachte uns noch einmal die Möglichkeit, gegen die SG Hirsau-Calw-Bad Liebenzell Revanche zu nehmen, die ihrerseits äußert knapp das andere Halbfinalspiel gegen Neuhausen/Fildern verloren hatte. Zwar gerieten wir nicht gleich zu Beginn in großen Rückstand, doch war die Unsicherheit greifbar. Als diese nach und nach abgelegt wurde und sich die Mannschaft auf das schnelles Spiel konzentrierte und endlich beherzigte, dass gegen offensive Deckungen nur Laufbereitschaft zum Erfolg führt, konnten wir uns absetzen. Zwar ließen wir wiederum einige klare Torchancen liegen, doch Dank einer aufmerksamen Abwehr- und guten Torhüterleistung fiel dies nicht mehr ins Gewicht. Höhepunkt war der 9:3-Siegtreffer von Bastian Meißner vom eigenen Kreis über den verdutzten Torwart.

 

Mit dem dritten Platz konnten wir ein sehr zufriedenstellendes Endergebnis einfahren. Die sehr offensive Abwehrarbeit der württembergischen Mannschaften hat der Mannschaft etliche Aufgaben gestellt, die sie überwiegend auch gut gelöst hat. Und nachdem die Fehler aufgebraucht sind, darf man sich auf eine gute Punktspiel-Rückrunde freuen.

 

Es spielten: Antonio Koschetschka-Boos, Thomas Nagel - Mika Greiner, Luca Abele, Elias Braun, Bastian Meißner, Daniel Nagel, Robin Meißner, Istvan Ferger, Finn Meißner

 

Trainer: Ulf Meißner

 

 

Beim gut besetzten Dreikönigsturnier der SG Horan in Altlußheim stellte unsere E-Jugend ihre Spielstärke nun auch gegen Mannschaften aus einem anderen Bundesland unter Beweis und sicherte sich verdient und ungefährdet den Turniererfolg.

 

Die Auftaktbegegnung gegen die zweite Garnitur des Gastgebers war eine gute Gelegenheit die Müdigkeit aus den beinen zu schütteln und sich für die weiteren Spiele einzuspielen. Am Ende hieß es 13:1. Nachdem der Tabellenführer der Heidelberger Kreisliga, der ASG Rot/Malsch seine Begegnung gegen die SG Horan 2 auch klar gewinnen konnte, kam es im abschließenden Gruppenspiel zum Showdown um den Einzug in die Finalrunde. Der Gegner also keine Laufkundschaft, sondern in den oberen Etagen der Nahrungskette angesiedelt. Dennoch gab es in diesem Spiel wenig Gelegenheiten an einem Erfolg zu zweifeln. Zu zielstrebig ist der Handball, den die Jungs abrufen.

 

Auch hier gab es mit der gezeigten Leistung keine Frage, wer am Ende in die Finalrunde einziehen durfte. Aus dem ehemaligen Duett ist mittlerweile ein schönes Orchester geworden, in dem immer mehr alle Instrumente zur Symphonie beitragen. Ein ungefährdeter 11:5-Erfolg führte uns in die Finalrunde, in der namhafte Gegner auf uns warten sollten. Zum einen die HG Oftersheim/Schwetzingen, Top-Act im Kreis Mannheim und die HSG Dudenhofen/Schifferstadt, die sich in ihrem Bezirk verlustpunktfrei für die Pfalzliga qualifizieren konnten und diese nun ebenfalls mit weißer Weste anführen.

 

Im ersten Gruppenspiel gewannen die Pfälzer gegen die badischen Spargelstädter, die unser erster Spielpartner waren. Was jeder in der Halle wusste - nur Trainer Ulf Meißner nicht, der wegen fehlender Lesebrille in der Zeile verrutscht war und die Mannschaft auf die Partie gegen Dudenhofen/Schifferstadt vorbereitete. Die allgemeine Verunsicherung bei der Suche nach der Nr. 2 oder dem „Großen“ nutzen die Oftersheimer aus und konnten die Partie zunächst offen halten, ehe sich die Mannschaft selbst orientierte, die geänderten Aufgaben erkannte und einen 9:5-Erfolg landete. Und damit punktgenau die Vorgabe erfüllt hat, die der Trainer vorgegeben hätte, wenn er nur halbwegs an das Niveau der Spieler heranreichen würde.

 

Doch vielleicht war es ganz gut so. So konnte die gleiche Ansprache noch einmal gehalten werden. Und doppelt hält bekanntlich besser und prägt sich besser in die Köpfe ein. Zwar mussten wir nach drei versemmelten Angriffen dem Gegner das erste Tor gestatten und auch kurze Zeit später das nächste Tor hinnehmen, doch dann stellten die Jungs eine Abwehr, die den Gegner zur Verzweiflung brachte und ihm gehörig den Zahn zog. Dass wir im Angriff Tore erzielen, ist keine Frage. Doch die Mauer, an der die Pfälzer immer wieder abprallten, ließ sie zunehmend resignieren und führte in dem „Quasi-Endspiel“ zu einem „lockeren“ 8:2-Erfolg, der aber nicht die Stärken der Mannschaften widerspiegelt.

 

In einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld konnten wir insgesamt ungefährdet den Turniererfolg erringen und erneut unter Beweis stellen, dass wir überregionale Qualitäten haben.

 

„Erschreckend“ ist allerdings die Tatsache, dass es im nordbadischen und pfälzischen Raum eine große Anzahl von Mannschaften mit guter handballerischer Qualität gibt. Die Partien auf dem Turnier hatten insgesamt ein hohes Niveau, das selbst bei Einwechslung der „Nr. 8-9“ nicht spürbar abfiel. Dadurch ist die Weiterentwicklung der Kinder im Liga-Spielbetrieb natürlich gewährleistet. Eine große Aufgabe, die unser Handballkreis noch vor sich hat, die gleichwohl aber immens wichtig ist.

 

Da bleibt nur zu hoffen, dass unser Handballkreis das selbe Geschick hat wie die Organisatoren der SG Horan, die das Turnier vorbildlich organisiert hatten. Und wenn wir nächstes Jahr wieder eingeladen werden, dann werden wir dieser gerne folgen.

 

Es spielten: Thomas Nagel - Victor Wagenblast, Daniel Nagel, Mika Greiner, Finn Meißner, Robin Meißner, Ramon Heger, Noah Feiter, Emil Rilk

 

Trainer: Jürgen Hölle/Ulf Meißner

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